Überdosis durch Bodypack: Dealer stirbt nach Festnahme

Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib
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Sachverhalt: Gestern observierten Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) einen mutmaßlichen Drogenverkäufer (29), der im Bereich Anton-Baumann-Park (18. Bezirk) einem Kunden ein Päckchen Heroin verkaufte.
Als die Polizisten den 29-Jährigen anhalten wollten, ergriff dieser die Flucht.
Es kam zu einer längeren Nacheile, die sich über mehrere Straßen bis zur Helblinggasse (17. Bezirk) zog. Dort gelang schließlich die Festnahme des 29-Jährigen. Bei einer sofortigen Personsdurchsuchung spuckte der Mann sechs kleine und eine größere Kugel Heroin aus, die er im Mund versteckt hatte.
In Folge wurde der Mann in den Arrestbereich der Polizeiinspektion Hohenbergstraße gebracht. Wenige Minuten nach der Überstellung kollabierte der 29-Jährige, während er auf einer Bank saß und wartete. Die anwesenden Polizisten starteten unverzüglich die Reanimationsmaßnahmen, wobei auch ein Defibrillator zum Einsatz kam. Der zwischenzeitlich eingetroffene Rettungsdienst übernahm die Erste-Hilfe-Maßnahmen, die nach dreißigminütiger Reanimation aber erfolglos abgebrochen werden mussten.
Der Leichnam des 29-Jährigen wurde kriminalpolizeilich kommissioniert, als vorläufige Todesursache wird eine Überdosis durch ein im Körper aufgeplatztes Bodypack mit Heroin angenommen. Die Staatsanwaltschaft Wien ordnete eine Obduktion an, die für den morgigen Tag geplant ist.

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