Ein Vater klagt Kinderschutzorganisation auf € 50.000,-

Counselling / Pixabay

Es ist wieder einmal mehr so eine Sache wo zwei das gleiche wollen, aber um das selbe streiten. Wieder auf dem Rücken derer, denen man eigentlich helfen muss!
Nun kam es gar zu einem Gerichtsverfahren gegen eine bekannte Kinderschutzorganisation …

Um gleich das „Kind beim Namen zu nennen“, es geht vordergründig um den (angeblichen) Missbrauch unmündiger, oft in Tateinheit mit Häuslicher Gewalt gegen Frau und Kinder. Was leider vielfach wirklich passiert, oft jahrelang unentdeckt bleibt oder eines Tages mit einem Knalleffekt in die Medien gelangt.
Die meisten Fälle können eindeutig geklärt werden, der wahre Täter wird überführt. Es gibt aber genug Fälle, wo der, oft automatisch verdächtige Ehemann und Vater unschuldig ist

Missbrauch mit dem Missbrauch?

Im konkreten Fall seien diese (ang. erwiesenermaßen falschen) Anschuldigungen gar von einer Kinderschutzorganisationen gekommen. Jene ist mit der Therapie eines Kindes betraut, dessen Eltern 2008 einvernehmlich geschieden wurden. Nun klagt der Vater jene Organisation auf € 50.000,– Schmerzengeld und Schadenersatz – ua., weil er von dieser weiterhin als „Monster“ vorgeführt würde.

Alle sind sich einig, Kinder bedürfen besonderen Schutz und Verfehlungen gegen deren Wohl sind besonders zu ahnden. Dies wissen auch die Leute vom Verein „Väter ohne Rechte“ aus Wien.

„Väter ohne Rechte“ schreibt dazu:

Immer wieder werden Fälle an VoR herangetragen, bei denen sich Ungereimtheiten bezüglich Falschbeschuldigungen aufdrängen. Nicht nur VoR ist bekannt, dass der Vorwurf einer Mutter z.B. von Gewaltvorwürfen an den Müttern und/oder den Kindern bis hin zu dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs des Kindes durch den Vater entscheidende Vorteile bei den Scheidungs- Obsorge- und Kontaktrechtsverfahren mit sich bringen.

Häufig stellen sich diese Beschuldigungen als unwahr heraus, die Ermittlungen werden eingestellt, letztlich folgen gar Freisprüche. Trotzdem werden die Kinder weiter als sexuell missbraucht therapiert. Damit wird das Meinungsgrundbild ‚Väter Täter – Kind Opfer‘ grundlos aufrechterhalten.

Mehr zum konkreten Fall (+ Klagsschrift) auf der Website des Vereins.

Streiterei auf Kosten der Schwächsten ist Missbrauch!

Kinderschutzorganisationen leisten vielfach einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft – besonders in der Betreuung von minderjährigen Kindern die Opfer psychischer, physischer oder sexueller Gewalt geworden sind. Insbesondere die beklagte hat damit eine sehr lange Erfahrung und viele ExpertInnen aus allen Fachgebieten.

Da wird es auch einen Grund geben, warum weiter therapiert wird. Es ist möglicherweise wie mit Medikamenten, die man auch nach Abklingen der Symptome nicht immer sofort absetzen darf.
In dem Fall hat es sicher einen Missbrauch gegeben, auch wenn der Vater wirklich niemanden je etwas getan hat – allein die Streiterei auf den kleinen Rücken der Schwächsten ist Missbrauch!

Also ist das Unterstellen finanzieller Vorteile aufgrund der weiteren Therapie vielleicht kontraproduktiv. Sicher ist nur, dass ein um 50.000,- reicherer Vater kein besserer ist. Ob damit alles Leid abgegolten ist? Ja, ev. seins, aber nicht das der Kinder!

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