Stellungnahme zum Falter-Artikel Judenwitze

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Die bundesweite Spitzenkandidatin der AG, Silvia Grohmann, stellt klar: „Anhand der Screenshots, die wir von den Medien erhalten haben, konnten wir bisher 17 Mitglieder eindeutig als Beteiligte festmachen. Sie alle wurden sofort aus der AktionsGemeinschaft Jus, sowie aus der Fakultätsvertretung Jus ausgeschlossen. Alle Personen, bei denen nur ansatzweise der Verdacht besteht, dass sie Mitglied dieser Gruppen sind, wurde die Mitgliedschaft in der AG Jus ruhend gestellt, bis sie den Verdacht entkräftet haben. Wir sind in diesen Gruppen nicht vertreten, da es sich um private Whatsapp- bzw. Facebook-Gruppen handelt, zu denen wir zu keinem Zeitpunkt Zugang hatten. Wir wollen eine lückenlose Aufklärung sicherstellen und auch, dass wir konsequent sämtliche Beteiligten ausschließen können. Deshalb bitten wir alle um ihre Mithilfe und Hinweise, sofern auffällige Postings bekannt wurden oder werden.

„Von allen beteiligten Personen, die wir bisher identifizieren konnten, haben wir umgehend eine Verzichtserklärung für ihr AG Mandat gefordert, welches auf sie im Rahmen der kommenden ÖH-Wahl entfallen könnte. Auch weitere Mitglieder der AG Jus haben eine Verzichtserklärung abgegeben. Dies liegt daran, dass wir keine Personen mehr von der Liste streichen können, da die Frist hierfür abgelaufen ist. Durch die Verzichtserklärung ist sichergestellt, dass sie ihr Mandat nie ausüben werden“, so Grohmann weiters.

Die neue AG Jus-Präsidentin, Florida Kleebinder, stellt klar: „Als neue Präsidentin werde ich nun die AG Jus neu aufstellen. Es darf nie wieder dazu kommen, dass solche abscheulichen Inhalte in irgendwelchen geheimen Gruppen kursieren. Ich werde mit meinem neuen Team die Vorfälle im Detail aufarbeiten und dafür sorgen, dass die Studierenden am Juridicum eine Vertretung bekommen, die sie verdient haben.“

„Abschließend möchte ich nochmals betonen, wie sehr ich und die gesamte AG, jeder einzelne AGler in ganz Österreich, diese Vorkommnisse verurteilen. Solche furchtbaren Inhalte haben in der AktionsGemeinschaft keinen Platz und werden nicht toleriert. Wir werden alles daran setzen, diesen Vorfall lückenlos aufzuklären“, schließt Grohmann.

Hier die Vorgeschichte dazu

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