Steuerfahndung: Registrierkassenbetrug in großem Stil aufgedeckt
Mehr als 50 Hausdurchsuchungen; Gesamtschaden in Millionenhöhe
Es gilt die Unschuldsvermutung.
Viele Unternehmer sollen trotzdem in U – Haft sein?
Die Steuerfahndung im Amt für Betrugsbekämpfung (ABB) deckte bei einer österreichweiten Schwerpunktaktion vergangene Woche gravierende Finanzvergehen mit manipulierbaren Registrierkassen auf. Gegen den hauptbeschuldigten Softwarehersteller wurde nicht nur ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet, sondern wurde er auch in Haft genommen. Der Schaden dürfte im mittleren einstelligen Millionenbereich liegen.
„Steuerbetrug ist kein Kavaliersdelikt. Er untergräbt den Sozialstaat und das Vertrauen in unseren Rechtsstaat und geht zu Lasten jener, die ihren ehrlichen Beitrag leisten. Steuerehrlichkeit ist eine Frage der Gerechtigkeit. Daher gehen wir konsequent gegen jeden Betrug vor und schützen damit die redlichen Unternehmen“, so Finanzminister Markus Marterbauer.
Umfassende Ermittlungen zeigten, dass mithilfe einer eigens programmierten Manipulationssoftware Buchungsvorgänge nachträglich durch die Benutzer der Registrierkassen gelöscht werden und so Umsätze gegenüber dem Fiskus verschleiert wer…