Arbeits- und Familienministerin – Frauen stellen Mehrheit der Minister

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Kronen Zeitung: Jetzt ist die letzte Überraschung von Sebastian Kurz in Sachen Ministerposten durchgesickert:
Die Steirerin Christine Aschbacher wird Arbeits- und Familienministerin, wie am Dienstagvormittag zu erfahren war.
Damit stellen im türkisen Regierungsteam die Frauen die Mehrheit.
Von den elf ÖVP-Regierungsmitgliedern sind sechs weiblich, fünf männlich. Offen ist somit im Finale der Koalitionsverhandlungen nur noch der Name des Außenministers.

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Steirerin stammt aus politischem Haushalt
Die Steirerin ist zudem Unternehmerin, betreibt die in Graz ansässige Beratungsagentur „Aschbacher Advisory“ und sitzt zudem im Aufsichtsrat der Grazer Gebäude- und Baumanagement Gmbh. Aschbacher absolvierte die Fachhochschule in Wiener Neustadt (Wirtschaftsberatende Berufe) und verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Fach- und Schlüsselarbeitskräfte, Standortpolitik und Innovationsmanagement, wie ihrem Profil auf dem sozialen Jobnetzwerk Linkedin zu entnehmen ist. Der Vater der neuen Ministerin, Alois Kowald, war ÖVP-Bürgermeister der Gemeinde Neudorf ob Wildon. Und Aschbachers Schwester Barbara Walch ist seit heuer Bürgermeisterin der Heimatgemeinde Wundschuh.

Familie, wie Arbeit ist zukünftig, Wirtschaftlich, statt sozial. Ist vielleicht auch wichtig zu erwähnen. 2020, es bleibt bei Türkis/ Grün kein Stein auf dem anderen.

Angelobung, vielleicht schon diese Woche, doch spätestens nächste Woche. Alles gute. Dieser Weg wird nicht leicht, doch wir Bürger haben den direkten Vergleich, recht, links.

Steirerin Aschbacher wird Arbeits- und Familienministerin

Eines gleich vorweg, es hat bereits viele Anhänger gefunden, Arbeit und Familie nicht mehr unter soziales zu führen, sondern mit der Wirtschaft zusammen zu bringen.

Anderers sieht es die SPÖ: ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian hielte es für eine sehr schlechte Idee, wenn in der nächsten Regierung die Arbeitsmarktagenden vom Sozial- in das Wirtschaftsministerium verschoben werden. Das wäre „ein schlechter Start für die ArbeitnehmerInnen in diesem Land“, meinte er in einem Statement gegenüber der APA. Bisher haben weder ÖVP noch Grüne bestätigt, dass die Verlagerung geplant ist.

Die SPÖ, die mehr als abgestürzt ist und nach der Wien Wahl wird einiges mehr entschieden sein.