Aslan: Keine Bühne für Vergewaltigungs-Aktivisten

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Grüne verurteilen Agenda des „Pick-Up-Artist“ Roosh V

„Wer in Österreich Sex mit wehrlosen – im Sinne von besinnungslosen – Frauen propagiert, erfüllt den Straftatbestand der Aufforderung zu mit Strafe bedrohten Handlungen gemäß § 282 StGB. Darauf stehen bis zu 2 Jahre Haft. Ich kann Roosh V. daher nur empfehlen, einen weiten Bogen um Österreich zu machen. Andernfalls könnte bei der Einreise schon die Kriminalpolizei warten“, reagiert die Grüne Frauensprecherin Berivan Aslan auf die ursprünglich für Samstag geplante Pro-Vergewaltigungsdemo in Wien, zu der der amerikanische Vergewaltigungs-Aktivist aufgerufen hatte. Insgesamt wurde zu 165 Treffen in 43 Ländern aufgerufen, viele davon z.B. in München und Hamburg finden oder fanden nach öffentlichem Widerstand nicht statt.

Roosh V ist Teil einer Bewegung, die unter anderem die Legalisierung von Vergewaltigung auf Privatgrundstücken fordert – offiziell, um Frauen besser vor gewalttätigen Übergriffen schützen zu können. Seine abstrusen Weltansichten verbreitet Roosh V in Büchern, Artikeln, Youtube-Videos und Workshops für Männer.

„Männer, die sich von der Gleichberechtigung von Frauen dermaßen angegriffen fühlen, sind ein Fall für den psychologischen Dienst, nicht fürs große Podium“, sagt Aslan. Ganz sicher dürfe gefährlichen Ideologen wie Roosh V in Österreich keine Bühne geboten werden.

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