Bombendroher bekam nun 6 Monate Haft bedingt auf 2 Jahre

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Wiener wollte 500.000 Euro erpressen.
Mit einer Bombendrohung hat ein 25-Jähriger vor rund zwei Monaten in Wien einen Großeinsatz der Exekutive ausgelöst.
Während er in der Station Kaisermühlen auf die nächste U-Bahn wartete, wählte er den Notruf der Polizei und verlangte 500.000 Euro in “kleinen, gebrauchten Scheinen”. Sonst werde “am Stephansplatz, in der Kirche” eine Bombe hochgehen.
Am Dienstag folgte das gerichtliche Nachspiel.

Der Anrufer wurde am Landesgericht für Strafsachen wegen versuchter schwerer Erpressung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt, davon sechs Monate unbedingt.
Die vierwöchige U-Haft – der Mann wurde am 3. Oktober auf freien Fuß gesetzt, nachdem das Oberlandesgericht (OLG) einer Haftbeschwerde Folge gegeben hatte – wird ihm auf die Strafe angerechnet. Der 25-Jährige nahm das Urteil an, die Staatsanwältin gab vorerst keine Erklärung ab. Die Entscheidung ist damit nicht rechtskräftig.

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