Brandstiftung in Justizanstalt Mittersteig geklärt – Verurteilter Kinderschänder hat gestanden

Ende der „Kuscheljustiz“ und Aufstockung von Justizwachebeamten dringend notwendig

Ein 46-Jähriger Kinderschänder hat gestanden, die Zelle in Brand gesetzt zu haben. Durch die Tat des geistig abnormen Rechtsbrechers mussten rund 49 Häftlinge in die Justizanstalt Wien-Josefstadt verlegt werden, bei den Rettungs- und Löscharbeiten wurden fünf Justizwachebeamte mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Spital gebracht.

„Wenn Häftlinge das eigene Gefängnis anzünden, muss endlich mit aller Härte durchgegriffen werden. Privatversicherungen, Zinsvorteile auf Sparguthaben und allerhand Sonderprogramme erinnert eher an eine ‚Kuscheljustiz‘, denn an einen Strafvollzug. Das alles gibt Zeugnis, dass Häftlinge in unserem Land besser behandelt werden als der Durchschnittsösterreicher“, so der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz.

„Nur den schnell eingreifenden Justizwachebeamten und der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass nichts Schlimmeres passierte – ihnen gilt mein großer Dank. Diese Brandstiftung ist allerdings auch ein Zeichen dafür, dass eine Aufstockung von Justizwachebeamten dringend notwendig ist, denn mit der Zunahme an Gewalt auf unseren Straßen und zugewanderten Familien steigt natürlich auch das Gewaltpotential in Österreichs Gefängnissen“, betonte Schnedlitz.

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