Corona machte es möglich: Jetzt kommt der digitale Unterricht

rawpixel / Pixabay

Taschner: Digitale Schule bringt neue Chancen und Möglichkeiten für Schüler/innen und Lehrer/innen.

ÖVP-Bildungssprecher: 200 Millionen Euro für 8 Punkte-Plan für digitalen Unterricht.

Ein Meilenstein wurde für den Bildungsbereich gesetzt. Der heute von Bundeskanzler Sebastian Kurz, Bildungsminister Heinz Faßmann und Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck vorgestellte 8-Punkte-Plan setzt für den digitalen Unterricht bahnbrechende Maßstäbe. “Die Chancen und Möglichkeiten im digitalen Bereich werden damit wirksam genutzt”, bekräftigt ÖVP-Bildungssprecher Rudolf Taschner. Für die Umsetzung des Plans wird bis 2022 ein zusätzliches Investitionsvolumen von beachtlichen 200 Millionen Euro bereitgestellt.

Bereits mit Beginn des nächsten Schuljahres wird das Portal “Digitale Schule” zur Verfügung stehen. “Es stellt ein wesentliches Element dar, um die Kommunikation zwischen Schülern, Lehrern und Eltern zu verbessern”, so Taschner. Ein Teil der Plattform ist das digitale Klassenbuch, das bereits ab Herbst 2020 im Bundesschulbereich flächendeckend eingesetzt wird. Wichtig ist für Taschner auch die Vereinheitlichung der Lernplattformen auf eine Anwendung nach Wahl pro Schulstandort und die professionell durchgeführte Vorbereitung der Pädagoginnen und Pädagogen auf das Unterrichten mit Informations- und Kommunikationstechnologien. Im Sommer werde es daher ein umfangreiches Angebot an Schulungen und Weiterbildungen zur Nutzung einer einheitlichen Plattform geben.

Taschner hob zudem die Ausrichtung der Eduthek nach Lehrplänen als weitere Maßnahme hervor. “Die Eduthek als digitale Plattform liefert bereits seit Beginn der COVID-19-Krise vertiefende Übungsmaterialien für alle Schularten und Unterrichtsgegenstände. Nun wird die zielgenaue Suche noch verbessert und den Lehrerinnen und Lehrern ein erweitertes Service geboten”, unterstreicht der Bildungssprecher.

Zusätzlich verbessern Investitionen in die IT-Basisinfrastruktur die Rahmenbedingungen für digital unterstützten Unterricht an den Bundesschulen in den nächsten vier Jahren wesentlich. Taschner verweist dabei auf eine auf Glasfaser basierende Breitbandanbindung an Schulstandorten und eine leistungsfähige WLAN-Versorgung in den einzelnen Unterrichtsräumen. Gütesiegel-Lern-Apps sowie der Einsatz von digitalen Endgeräten für Schüler und Lehrer sind weitere Inhalte des Plans.

“Mit dem 8-Punkte-Plan für den digitalen Unterricht wird sichergestellt, dass innovative Lehr- und Lernformate im Bildungssystem breitflächig Anwendung finden. Die Schülerinnen und Schüler werden dadurch auch besser auf die berufliche Zukunft vorbereitet”, so der Bildungssprecher abschließend.

Quelle