Das begrüßen alle – Lebensmittel darf der Supermarkt nicht mehr einfach entsorgen

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Wegschmeißen von noch essbaren Lebensmittel, ist zukünftig verboten.

Vor allem Diskonter und Supermärkte sind hier angesprochen. Was alles in der Tonne landete, noch essbares Brot, Gemüse und vieles mehr. Ab jetzt unter Strafe verboten.

Also wer meint, hier schmeißt der Handel unbegründet weg, kann ein Beweisfoto machen und den Betreiber melden.

Kronen Zeitung:

Wegschmeißen von Lebensmitteln wird verboten!

Österreich will Frankreich folgen:
Denn in der Grande Nation müssen Geschäfte seit 2016 unverkäufliche Nahrungsmittel Hilfsorganisationen schenken, ein klares Signal für mehr Miteinander und weniger Lebensmittelverschwendung.
Dies soll auch in Österreich kommen: Laut Regierungsprogramm werde es einen „Aktionsplan gegen Lebensmittelverschwendung über die gesamte Wertschöpfungskette in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den österreichischen Handelsunternehmen, mit Produzenten und karitativen Organisationen“ geben.

Ein wichtiger Schritt von Mangel wegzukommen.

Natürlich muss dies auch den Firmen abgegolten werden, sprich, warum schmiss der Handel Lebensmittel weg, anstatt zu verschenken, hatte doch auch alles mehr Gründe, als man den Laien sagte.

Die Steuern müssen runter, auch die Mehrwertssteuer, gehört von 20% auf 10%, vor allem beim Sektor Lebensmittel.

Dafür sind wir für eine Millionärssteuer eingetreten. Ja, zur Millionärssteuer, aus Solidarität mit dem Mitmenschen.

Die Regierung hat einen wichtigen weiteren Schritt gesetzt, jetzt muss noch die Umsetzung klappen.

Fenninger: „Um Kinderarmut abzuschaffen braucht es mehr!“

„Wir freuen uns, dass Kinderarmut als drängendes Thema für die Arbeit der Bundesregierung erkannt wird.
Allerdings können die heute präsentierten Maßnahmen zur steuerlichen Entlastung von Familien nur eine von vielen Schritten zur Abschaffung der Kinderarmut sein“ reagiert Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich in einer ersten Stellungnahme auf das heute vorgestellte Regierungsprogramm.
Fenninger verweist darauf, dass viele armutsbetroffene Familien nicht von der Reduktion der Einkommenssteuer profitieren würde.
Die Erhöhung des Familienbonus komme in vollem Ausmaß wiederum besonders jenen Familien mit höherem Einkommen zu gute.

Hier braucht es ein Auffangnetz für all die, die weniger haben.

„Die bisher präsentierten Maßnahmen sind nicht mutig genug. Damit Österreich das erste Land der Welt ist, dass Kinderarmut abschafft, braucht es aber mehr. Kinderarmut an den Wurzeln anzupacken würde heißen, eine Kindergrundsicherung einzuführen, die die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern ermöglicht und Familien finanzielle Sicherheit garantiert.“

Zwtl.: Sicherungshaft ist menschenrechtswidrig
Besonders schockiert zeigt sich Fenninger von der geplanten Einführung der Haft ohne Verurteilung („Sicherungshaft“):„Das Grundrecht auf Freiheit wird damit ausgesetzt, das ist verfassungskonform nur sehr schwer umsetzbar. Als Teil der Zivilgesellschaft werden wir hier sehr wachsam sein“.

Aber auch in anderen Themenbereichen “, verspricht Fenninger abschließend. „wird die Volkshilfe die Interessen jener Menschen konsequent vertreten, für die sie sich besonders einsetzt.“, und kündigt eine detaillierte Stellungnahme der Volkshilfe Österreich zum Regierungsprogramm für die kommenden Tage an.

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