Ein Frauennotruf für ganz Österreich

“Körperliche, sexuelle sowie psychische Gewalt gegen Frauen ist leider noch immer alltäglich. Jeder Lebensbereich kann davon betroffen sein. Familie, Arbeitsplatz, Ausbildungsbereich, Freizeit, Straße. Umso notwendiger ist es daher eine österreichweit einheitliche Frauennotrufnummer zu schaffen”, so ÖVP Wien Frauensprecherin Gemeinderätin Barbara Feldmann.

Aktuell gibt es neben der Frauenhelpline, die vom Bund betrieben wird, autonome Notrufe in mehreren Bundesländern. Allen gemeinsam ist, dass diese Nummern einer Mehrheit der Frauen unbekannt sind und diese überdies nicht allzu leicht merkbar sind. “Vor allem bei Notsituationen wäre es daher notwendig, eine österreichweit einheitliche Nummer zu etablieren, die auch leicht zu merken ist und in der Reihenfolge der Notrufnummern die nächste wäre”, so Feldmann weiter, die die Nummer 155 vorschlägt. Dies stünde den derzeitigen diversen Landes-Helplines nicht im Wege, sondern wäre eine hilfreiche und logische Ergänzung.

“Wien ist aufgefordert hier die Blockade zu beenden und auf Bundesebene darauf hinzuwirken, eine einheitliche Nummer zu schaffen. Im Sinne der Frauen in Österreich”, so Feldmann abschließend.

Hier stehen die ersten Schritte, was kann ich bei Gewalt tun?

Quelle
Redaktionelle Adaption einer per APA-OTS verbreiteten Presseaussendung.