Fahndung Österreich wird von Zeit im Blick unterstützt

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Genau so wie, Aktenzeichen XY ungelöst, es sind wichtige Sendungen, die nicht wegzudenken sind und man kann den Menschen nur danken, die daran mitarbeiten und sich beteiligen.

“Fahndung Österreich” auf ServusTV

Menschen in Österreich haben ab 27. Mai 2021 die Möglichkeit, vor dem Fernsehgerät zur Kriminalistin und zum Kriminalisten zu werden. Ungeklärte Verbrechen werden in der neuen TV-Sendung “Fahndung Österreich” auf ServusTV präsentiert und die Zuseherinnen und Zuseher um Mithilfe gebeten.

Jedes ungeklärte Verbrechen ist eines zu viel. Neben akribischer kriminalpolizeilicher Arbeit braucht es oft auch die Unterstützung der Bevölkerung. Mit der neuen ServusTV-Sendereihe “Fahndung Österreich”, die am 27. Mai 2021 zur Primetime auf ServusTV startet, haben die Zuseherinnen und Zuseher die Möglichkeit, die Polizei tatkräftig zu unterstützen. 2021 wird es vier Sendetermine geben. Die 90-minütige Livesendung präsentiert jeweils sechs ungelöste Kriminalfälle. Das Delikt-Spektrum reicht von Gewaltverbrechen, Mord, Raub und Betrug bis hin zu Cybercrime, vermissten Personen und Cold Cases. Die Fälle werden in Form von Reportagen oder auch als Reenactments präsentiert, also von Schauspielerinnen und Schauspielern möglichst authentisch nachgespielt. Im Anschluss sind die Ermittlungsleiter live zu Gast im Studio. Zusätzlich kommt eine Spezialistin der Kriminalprävention zu Wort, die jeweils anhand eines Beispiels erklärt, wie es sich verhindern lässt, Opfer werden.

Hinweise erbeten an 059 133 133 oder fahndung-oesterreich@bmi.gv.at

Die Zuseherinnen und Zuseher werden jedoch nicht nur unterhalten und informiert, sondern auch um ihre Mithilfe gebeten. Unter der Telefonnummer 059 133 133 werden während der Sendung, aber auch im Anschluss rund um die Uhr Hinweise von Expertinnen und Experten des Single Point of Contact im Bundeskriminalamt entgegengenommen. Zudem steht die E-Mailadresse Fahndung-Oesterreich@bmi.gv.at oder für große Dateien wie beispielsweise Bilder oder Filme folgende Hinweisplattform zur Verfügung.

Kooperation und Öffentlichkeitsfahndung

Die Sendung entstand in Kooperation zwischen dem Innenministerium, dem Bundeskriminalamt, den Landeskriminalämtern, dem Bundesministerium für Justiz (BMJ), der Staatsanwaltschaften und Gerichte gemeinsam mit ServusTV. Das Format der Sendung dient der Öffentlichkeitsfahndung. Diese Art der Fahndung ist ein Werkzeug für Polizei und Strafverfolgungsbehörden, wenn sie nach Personen oder Sachen suchen und dabei die Hilfe und Mitwirkung der Bevölkerung in Anspruch nehmen.

81 Festnahmen und wahrscheinlich doppelt so viel Anwälte die mit allen Tricks alle wieder frei bekommen. :-)

Dann gibt es noch die, die Angst um die armen Gefangenen haben.

SPÖ-Yildirim: „Bei Gewalt in Gefängnissen ist Handeln statt Analysieren angesagt“

Die Opfer von Verbrechen kümmern die wohl weniger!

SPÖ-Justizsprecherin untermauert nach Anfragebeantwortung über Studie zu Gewalt Forderung nach mehr Personal in Justizanstalten – Haftquoten senken, Resozialisierung fördern

Nachdem eine Studie des Instituts für Rechts- und Kriminalsoziologie mitunter dramatisch schlechte Haftbedingungen aufgezeigt hat, wonach fast drei Viertel der Inhaftierten Gewalt erleben, hat SPÖ-Justizsprecherin Selma Yildirim eine parlamentarische Anfrage an Justizministerin Zadic gerichtet. „Die Studie hat mit erschütternden Zahlen untermauert, was wir eigentlich längst wissen: In den Justizanstalten gibt es viel zu wenig Personal und sie sind zum Teil massiv überbelegt. Dass die Justizministerin nun die Studie ‚analysieren‘ will, wie sie antwortet, ist zu wenig und es geht mir auch zu langsam. Vorerst sind das nur leere Worte“, so Yildirim.****

In manchen Bereichen seien schnelle Verbesserungen möglich, dazu brauche es aber personelle und finanzielle Ressourcen: „Von 200 beschlossenen Planstellen für die Justizanstalten ist der Großteil immer noch unbesetzt, zudem müssten 200 weitere geschaffen werden. Obwohl das seit Jahren bekannt ist, passiert de facto nichts“, kritisiert Yildirim das Versäumnis der türkis-grünen Bundesregierung.

„Auf einen Bediensteten kommen in Österreich 2,4 Häftlinge, im übrigen Europa sind es 1,6. Insgesamt ist die Gefangenenrate in Österreich relativ hoch. Von 100.000 EinwohnerInnen sind 100 in Haft. In Deutschland und der Schweiz ist die Rate wesentlich niedriger“, verdeutlicht Yildirim. Um die Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in den Justizanstalten ist es ebenfalls schlecht bestellt, was sich auf die Haftbedingungen und die folgende Resozialisierung auswirkt. Yildirim: „Neben der Verbesserung der Haftbedingungen wie mehr Personal, geringere Belagszahlen und baulichen Verbesserungen gilt es an der Verringerung der Gefangenenrate zu arbeiten und so rasch als möglich mit der Resozialisierung zu beginnen.“

Darum können viele nach wie vor die SPÖ nicht wählen und beim nächsten Wahltag droht wieder hoher Stimmenverlust. Mehr Angst um die Verbrecher als um die Opfer derer.

Viele sagen hier lieber einen Basti, statt so etwas.

Die SPÖ ist und bleibt eine Partei die sich selbst am meisten zerstört.

 

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