Frau überlebte Messerangriff im Fitnesscenter

Gewalt
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Die Frau soll dort gearbeitet haben, als der Beschuldigte über diese hergefallen sein soll?

Was genau geschehen ist, aus Medienrechtlichen Gründen ist hier Vorsicht geboten, Abmahnanwälte sehen schon wieder ein Körberlgeld, deshalb mehr für unsere Leser.

Einige Medien haben schon wieder große Schwierigkeiten wegen der Berichterstattung. Man darf ja laut Medienrecht nicht einmal schreiben, dass man froh ist, die Frau hat mehr als 10 Messerstiche überlebt. Nicht froh die schweren Verletzungen. Das alles darf man nicht schreiben. Andere Medien haben mittlerweile deswegen große Schwierigkeiten. Man darf es nicht Mordversuch nennen, man darf es nicht Messerangriff nennen.

Ein Beschuldigter, für den die Unschuldsvermutung gelten muss. Nicht mehr, nicht weniger. Man darf nichts über Drogen oder Alkohol schreiben. Man darf nichts über die Familiensituation schreiben. Machen wir eh nicht.

Weihnachtswunder nennen wir es schon gar nicht.

Weil ja das Messer abgebrochen sein soll und vieles mehr, was den Tod der Frau verhindert hat, frage nicht, wenn diese allein gewesen wäre?

Die Frau soll die Polizei gerufen haben? Diese habe aber den Notruf angeblich nicht ernst genommen, auch hier gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

Was Kollegen so schreiben: Mittlerweile müssen die viel Geld zahlen, damit dies so stehen bleiben darf.

Nur ist diesmal der Polizeibericht auch so abgefasst: Mann stach auf Frau ein.

Ein 27-jähriger Mann steht im Verdacht am 21. Dezember 2022 gegen 14 Uhr seine Ehefrau mit mehreren Messerstichen verletzt zu haben. Der Angriff ereignete sich in einem Fitnessstudio, in …

Quelle
Redaktionelle Adaption einer per APA-OTS verbreiteten Presseaussendung.