Gewalt nimmt immer mehr zu – Bloggerin auf 11.000 Euro verklagt

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Polizeibericht: Beamte des Stadtpolizeikommandos Brigittenau wurden wegen Gewalt in der Privatsphäre alarmiert.
In der Wohnung trafen die Polizisten auf eine verletzte 45-jährige Frau sowie ihre 16-jährige Tochter.
Die Mutter gab an, dass zuvor ihr Ex-Mann, ein 59-jähriger syrischer Staatsangehöriger, in der Wohnung anwesend gewesen sein soll.
Er soll die Wiederaufnahme der geschiedenen Ehe verlangt haben. Als sich das Opfer weigerte, soll sie von ihm mit Schlägen attackiert und verletzt worden sein. Als die Tochter ihrer Mutter zur Hilfe gekommen sei, soll der Mann ein Messer aus der Küche geholt und die 45-Jährige mit dem Umbringen bedroht haben. Danach soll der Tatverdächtige die Autoschlüssel der Frau an sich genommen haben und geflüchtet sein. Im Zuge der Sofortfahndung konnte der Mann durch die Polizisten angehalten und festgenommen werden. Die Beamten sprachen gegen den Tatverdächtigen ein Betretungs- und Annäherungsverbot aus.
Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für jedes Opfer von Gewalt und duldet keine Gewalt, gleichgültig in welcher Form. Der Polizei-Notruf (133) ist jederzeit für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder von Gewalt betroffen sind, erreichbar. Auch der 24-Stunden Frauennotruf (01/71719) und der Frauenhaus-Notruf des Vereins Wiener Frauenhäuser (05 77 22) sind rund um die Uhr besetzt.

Ebenfalls ein interessanter Bericht:

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„Opferschutz wird nicht wirklich ernst genommen!“

Quelle, Zitat, Kronen Zeitung: Der Opferschutz werde nicht wirklich ernst genommen, so Rösslhumer. „Weil die Gesetze nicht so umgesetzt werden, wie sie eigentlich umgesetzt werden sollten. Acht von zehn Anzeigen von Frauen werden in Österreich eingestellt.“ Das sei eine Demütigung für die Frau und ein Freibrief für den Täter.

Siehe Bericht: Bloggerin auf 11.000 Euro verklagt.

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Quelle