Herbergssuche im Schlaraffenland

Allerorts laden freundliche Wirte die Zuwanderer in ihre gepflegten Häuser und servieren Milch und Honig im Gasthaus zum Schlaraffenland
Allerorts laden freundliche Wirte die Zuwanderer in ihre gepflegten Häuser und servieren Milch und Honig im Gasthaus zum Schlaraffenland…

Bez. Baden – Dzt. klappert das Land-NÖ alle Gemeinden ab um Quartiere für Flüchtlinge zu finden. So auch bei uns im Bezirk Baden, im Triestingtal. Das alles unbeschadet der Tatsache das Traiskirchen nur einen Muezzinruf weit weg ist!
Da muss sich so mancher Gemeindeverantwortliche den bohrenden Fragen und schrägsten Argumentationen der prof. Herbergsucher vom Land stellen.

Denkt man sich das mal für ein kleines Dorf, wie zB. Furth durch dann ist für die Sucher vorstellbar das man Flüchtlinge auf die  Gastwirtschaften aufteilt oder vielleicht findet sich eine Scheune, gar ein Feststadl?
Wie man hört lassen sich die Sucher nicht abwimmeln und sind ganz verwundert das hier die Integration schwierig sein könnte.

Schlaraffenland ausser Betrieb?

Menschen welche grade eben dem Krieg entflohen sind werden hinter jeder Fassade Verrat wittern und verhalten sich auch so. Sie werden alles tun, um vor allem sich zu schützen. Und da unsere Regierung mehr den von wirklich weit her zuagroasten Menschen eher den Piratensatz „Nimm was du kriegen kannst und gibs nicht mehr her“ zubilligt als den eigenen daher schauts so aus wie es aussieht…

Diese Leute nehmen es als selbstverständlich an das hier, im Land wo Milch und Honig fließen auch ihnen die gebratenen Hendl in den Mund fliegen. Grade ihnen, wo sie doch bislang solche Not leiden mussten steht das zu! Und ist dem nicht so, treten die Risse in der von Politikern glanzpolierten Worthülle auf dann reagieren die Asylsuchenden sauer bis gewalttätig.

Inländerintegration?

Es muss aber kein Migrationshintergrund vorhanden sein, Integration kann auch innerhalb derselben Staatszugehörigkeiten schwierig sein. Der Stadtmensch der aufs Land zieht oder umgekehrt war schon oft Gegenstand von meist lustigen Filmen. Jedoch ist es in der Praxis weniger lustig „allein unter Bauern“ oder „allein unter Plasterhirschen“ (= ugs. f. Wiener) zu sein. Es reichen kleine Auffassungsunterschiede um die Menschen welche ohne Kenntnis lokaler Sitten und Gebräuche ihre neue Heimat erkunden als Exoten zu sehen. Das meist weil ein jeder von sich und seinem angestammten Bereich so überzeugt ist das dies das einzig wahre sei und weil ein jeder meint nur seine Meinung und Weltanschauung sei die richtige.

Jemand meinte einmal: „… bin vor 25 Jahren aus meiner Geburts-u. Heimatstadt Baden in eine kleine Landgemeinde gezogen und noch lange nicht wirklich integriert „.

Also: „was wäre dann wenn dazu noch Hautfarbe, Kleidung, Aussehen, Gebräuche und Sprache völlig anders sind???“