Jugendlichen darf nicht Angst gemacht werden schwere Vorwürfe an SPÖ

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ÖVP-Sprecherin für Berufsausbildung und Lehre versteht Aufregung der SPÖ-Bildungssprecherin nicht.

Der Streit zwischen ÖVP und SPÖ nimmt kein Ende.
Auch dass gegenseitige Anpatzen nicht.

Das geht auf die Bevölkerung, und deshalb soll sich die auch ihr eigenes Bild dazu machen.

Abg. Martina Kaufmann, die Sprecherin der neuen Volkspartei für Berufsausbildung und Lehre, versteht die Aufregung von SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid nicht. “Jugendlichen darf nicht Angst gemacht werden, dass ihnen nun keine Zeit zur Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung bleiben würde. Der generelle Acht-Stunden-Tag und die generelle 40-Stunden Woche werden nicht abgeschafft“, stellt Kaufmann klar.

Hammerschmidt stelle die duale Ausbildung schlecht dar und verbreitet durch Fehlinformation Panik in der Bevölkerung, so Kaufmann. „Die flexiblen Arbeitszeiten werden zwischen Lehrlingen über 18 und den Ausbildungsbetrieben vereinbart und werden nicht von oben herab verordnet oder vom Arbeitgeber erzwungen.“

„Zudem findet der größte Teil der dualen Ausbildung in den Betrieben statt. Die Lehrlingsausbildner bereiten ihre Lehrlinge optimal auf den Lehrabschluss vor und viele unterstützen ihre Schützlinge noch zusätzlich in der lernintensiven Zeit. Hier die Öffentlichkeit in Panik zu versetzen, dass die heimische Wirtschaft ihre Lehrlinge nicht vorbereitet und die Ausbildung in deren Freizeit verlagert ist, sei gezielte Desinformation der Opposition und schade dem guten Ruf der dualen Ausbildung“, so Kaufmann weiter.

Kaufmann verweist auf den immer höher werdenden Stellenwert der dualen Ausbildung und ersucht alle um eine sachliche Diskussion, um den Stellenwert der Lehre in Österreich aufzuwerten, statt ihm zu schaden

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