Kaum zeigt der Winter sein Gesicht: Erste Lawinenopfer

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Lawinenabgang mit 2 verschütteten Personen in Sölden.

Am 09.11.2019 gegen 12.00 Uhr wurden drei Niederländer im Alter von 33, 39 und 54 Jahren mit entsprechender Notfallausrüstung und Lawinenairbag in Sölden am Rettenbachferner im freien Schiraum auf einer Seehöhe von ca 2900müN in einem ca 35° steilen Hang von einer 50m breiten Schneebrettlawine erfasst. Einer der Freerider (54) konnte aus der Lawine ausfahren, während die beiden anderen Freerider ca 200 Höhenmeter mitgerissen und im Bereich einer Eiswulst trotz eines ausgelösten Lawinenairbags ca 2,5 bzw 3,5 Meter tief verschüttet wurden.
Die verschütteten Personen konnten nur noch tot geborgen werden.
Zur Klärung der Todesursache wurde die gerichtliche Obduktion angeordnet.

Die Piste und der organisierte Schiraum waren durch die Lawine nicht betroffen!

Im Einsatz stand die Bergrettung Sölden, der NAH Alpin2, der Hubschrauber des BMI Libelle, Mitarbeiter der Bergbahnen, Pistenrettung, sowie die Alpinpolizei.

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