Mörder mit Fußfessel: Fünf Mörder berichten

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Es ist immer wieder interessant, wenn Mörder selbst berichten. Es ist aber auch gruselig.

Fünf Mörder durften Strafe mit Fußfessel verbüßen

Seit 2013 bis Ende November 2019 gab es knapp 6000 Fußfesselträger in Österreich.
Wie nun aus einer Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage hervorgeht, wird diese nicht nur für leichte Vergehen bewilligt: Auch Mördern und Sexualstraftätern wurde sie gewährt.

Die Bevölkerung erfährt ja nicht viel. Was man erfährt ist der Tropfen auf dem heißen Stein.

Auch bei schweren Delikten wurde diese gewährt: In dem angefragten Zeitraum von knapp sieben Jahren durften fünf Mörder und 14 wegen Totschlags verurteilte Täter ihre Strafe in Hausarrest verbüßen.

Fußfessel kostet Täter 22 Euro, Haft kostet Steuerzahler 127 Euro täglich
Für einen Tag im Hausarrest muss ein Straftäter 22 Euro täglich berappen – ein Tag in Haft kostet den Steuerzahler dagegen durchschnittlich 127 Euro. Um eine Fußfessel bewilligt zu bekommen, muss der Antragsteller eine Unterkunft sowie eine „geeignete Beschäftigung“ vorweisen: Bei Letztgenanntem kann es sich um einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz, Kinderbetreuung oder gemeinnützige Arbeit handeln.

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