Nachtrag zur Presseaussendung Bombendrohung am Bahnhof St. Pölten

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Zur Presseaussendung vom 3. März 2020 wird nachträglich mitgeteilt:
Nach Ermittlungen durch Kriminalisten des Stadtpolizeikommandos St. Pölten konnte ein 35-Jähriger aus St. Pölten ausgeforscht werden.
Der Mann steht im Verdacht, sich am 3. März 2020, gegen 13:25 Uhr, am Bahnhof St. Pölten als “Bombenleger” mitgeteilt und dadurch einen massiven Polizeieinsatz und die Sperre des Zugsverkehrs ausgelöst zu haben.
Er wird der Staatsanwaltschaft St. Pölten nach Verdacht des Landzwanges zur Anzeige gebracht.

Presseaussendung vom 3. März 2020:
Bombendrohung am Bahnhof St. Pölten
Presseaussendung der Polizei Niederösterreich
Update 15:30 Uhr: Bombendrohung am Bahnhof St. Pölten
Update:
Ergänzend zur unten angeführten Presseaussendung wird mitgeteilt, dass die Durchsuchung des Bahnhofareals negativ verlief. Die Sperre wurde mit 15:25 Uhr aufgehoben. Der Zugverkehr wird in Kürze wieder aufgenommen. Die Ermittlungen bezüglich der männlichen Person werden fortgeführt.

Eine 58-jährige Reisende kam am 3. März 2020, gegen 13.35 Uhr, auf die Polizeiinspektion St. Pölten Bahnhof und teilte mit, dass gerade ein Mann an ihr vorbeigegangen sei und gesagt habe, dass er der Bombenleger sei.
Wo und ob er diese auf dem Bahnhof platziert habe, habe er nicht gesagt. Aufgrund der Anzeige wurde der Bahnhof umgehend gesperrt und der Zugverkehr in diesem Bereich eingestellt. Einsatzkräfte des Stadtpolizeikommandos St. Pölten sind vor Ort und der Bahnhof wird bezüglich der männlichen Person und verdächtiger Gegenstände durchsucht.
Fernverkehrszüge werden über die Güterverkehrsroute umgeleitet. Der Nahverkehr endet im vor bzw. nachgelagerten Bahnhof, zwischen diesen wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.
Personsbeschreibung des Mannes: männlich, ca 35 Jahre, ca. 180 cm groß, rote Haare, bekleidet mit grauer Jogginghose, schwarzer Weste und schwarzer Kappe.

Quelle