NÖ Landesstraßendienst: Sicherheit jetzt und in Zukunft!

Landesstraßendienst
Landesrat Ludwig Schleritzko (links) und Straßenbaudirektor Josef Decker | © NLK Filzwieser

FRÜHLING VERSCHOBEN! Im Alpenvorland und Waldviertel sind die Mitarbeiter der Straßenmeistereien wieder gefordert. Doch wie schaffen die das in diesen Zeiten, warum ist deren Betrieb trotzdem sichergestellt?

Nach den vergangenen Frühlings- oder fast Frühsommertagen, hat sich der Winter in Teilen des Landes mit Schneefällen auf bis zu 500 Meter zurückgemeldet. Aber auch hierauf waren die Kolleginnen und Kollegen vorbereitet und haben rasch reagiert. Die Sicherheit auf den Straßen ist auch hier gewährleistet“, so NÖ Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko.

Die vorige Wintersaison startete der Landesstraßendienst ja mit 19 neuen Fahrzeugen (wir berichteten). Doch was ist mit der wertvollsten Ressource eines jeden Betriebs, den Mitarbeitern? Das haben wir uns gefragt und die folgenden Mitteilungen sind eine gute Antwort:

Die Mitarbeiter sind alleine im LKW

Auch während der Corona-Krise sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des NÖ Straßendienstes für Sicherheit auf Niederösterreichs Straßen. Trotz einer drastischen Reduktion des Personaleinsatzes vor Ort auf rund 16 Prozent ist jede Straßenmeisterei mit einem Einsatz-Team besetzt und sorgt so dafür, dass die Straßen für Einsatzfahrzeuge oder auch für jene, die in die Arbeit müssen, benutzbar bleiben“, informiert Schleritzko.

In jeder der 58 Straßenmeistereien sei der Straßenmeister bzw. sein Stellvertreter, eine Arbeitspartie bestehend aus vier Mitarbeitern und einem LKW sowie ein Mitarbeiter am Streckendienst aktiv. Damit könne nach wie vor auf Unfälle, Verunreinigungen oder andere Ereignisse im fast 14.000 Kilometer langen Landesstraßennetz reagiert werden.

Und: Die Mitarbeiter im Winterdienst seien jeweils alleine im LKW unterwegs und können so mögliche Ansteckungen vermeiden.

In den sieben Brückenmeistereien sei jeweils ein Brückenmeister und ein Mitarbeiter im Einsatz, der die laufende Überprüfung der über 4.3000 Brückenbauwerke im Land übernehme.

Schneeräumfahrzeug
Die Schneeräumfahrzeuge des NÖ Straßendienstes sind schon im Einsatz! | © User:Karl Gruber [CC BY-SA 4.0], von Wikimedia Commons

Notfallpläne sind bereits ausgearbeitet

Sollte eine Straßenmeisterei aufgrund einer Erkrankung komplett ausfallen, springen die Kolleginnen und Kollegen der Nachbarmeistereien ein. Abseits von akuten Einsätzen werden zurzeit Splitteinkehrungen oder der Abbau von Schneezäunen, die Ausbesserung von Wildzäunen oder die Reinigung und Reparatur von Straßenzeichen in weiten Teilen des Landes vorgenommen. Alle Sicherheitsvorkehrungen, wie entsprechend großer Abstand zwischen den Kollegen, werden hierbei eingehalten.

Um die Sicherheit in allen Fällen zu gewährleisten, habe sich der Straßendienst auch dazu entschieden, die Treibstofftanks in den Straßenmeistereien zu füllen. Aktuell wurden 200.000 Liter Diesel dafür bestellt.

Um der Wirtschaft unter die Arme zu greifen, werden darüber hinaus ohnehin anstehende Materialbestellungen vorgezogen. Die Vergaben von Baulosen läuft ebenfalls weiter, jedoch wurden die Angebotsfristen auf Wunsch der Bauwirtschaft etwas verlängert. Wann die einzelnen Baulose des 125 Millionen Euro schweren Straßenbauprogramms starten werden, werde im Einzelfall entschieden. Sorge für diese Entscheidungen tragen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Home-Office statt an ihren üblichen Arbeitsplätzen in den Bauabteilungen bzw. Abteilungen im St. Pöltner Regierungsviertel ihren Dienst versehen.

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