Österreichische Staatsdruckerei GmbH begrüßt österreichische Pass-Entscheidung

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Österreichische Ausweisdokumente kommen weiterhin aus österreichischer Produktion, Zuschlag klare Bestätigung der verfolgten Qualitätsstrategie.

Die Österreichische Staatsdruckerei GmbH (OeSD) begrüßt ausdrücklich die Entscheidung zur Vergabe des europaweit ausgeschriebenen Auftrages für österreichische Identitäts- und Ausweisdokumente an die OeSD. „Nichts ist schützenswerter als die eigene Identität. Mit dieser Entscheidung wissen die Österreicherinnen und Österreicher ihre Identität auch zukünftig durch die anerkannte Expertise der OeSD rundum geschützt“, zeigt sich OeSD CEO Lukas Praml erfreut.

Reisepass, Führerschein und Co. kommen auch zukünftig aus Österreich

Mit dem Zuschlag an die OeSD erfolgt die gesamte Produktion und die Personalisierung von österreichischen Identitäts- und Ausweisdokumenten weiterhin im Hochsicherheitsbereich der Staatsdruckerei in Wien. „Die sensiblen Identitätsdaten der Bürgerinnen und Bürger verbleiben schon heute während der Herstellung zu jedem Zeitpunkt sicher in Österreich. Das wird auch so bleiben“, unterstreicht Praml.

Stärkung für Wirtschaftsstandort Österreich

Stärkung für Wirtschaftsstandort Österreich

Von der Entscheidung profitiert nicht nur die Sicherheit Österreichs, sondern auch der heimische Wirtschaftsstandort. Mit innovativen Lösungen für den analogen und digitalen Hochsicherheitsmarkt sorgt die Staatsdruckerei auch in Zukunft für österreichische Wertschöpfung. „Das ist ein deutlicher Impuls für den Wirtschaftsstandort Österreich. Zum Start ins neue Jahr ist das eine sehr positive Nachricht für unsere hervorragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, bekräftigt Praml.

National und international anerkannte Qualitätsstrategie

Den erhaltenen Zuschlag sieht der OeSD CEO als klare Bestätigung der verfolgten Qualitäts- und Digitalisierungsstrategie. „Wir freuen uns, die gewohnt hohen Qualitätsansprüche der Österreicherinnen und Österreicher weiterhin erfüllen zu dürfen“, so Praml. Auch im internationalen Markt konnte die OeSD ihre Position als innovativer Qualitätsanbieter ausbauen und den Exportanteil deutlich steigern.

Sichere Zukunft mit digitaler Identität

Mit der Digital-Tochter youniqx Identity AG konnte die OeSD international ebenfalls reüssieren. Ein Meilenstein ist der Zuschlag für die Einführung von MIA („My Identity App“) in Liechtenstein. Basierend auf der in Eigenregie entwickelten MIA-Plattform wurde eine maßgeschneiderte eID-Lösung geschaffen, mit der die Bürgerinnen und Bürger Liechtensteins Behördengänge zukünftig digitalisiert erledigen können. Gemeinsam mit den anderen digitalen Angeboten (Video-Identitätsnachweis „MICK“ und Blockchain-Sicherheitslösung „chainlock“) sieht sich Praml bestens aufgestellt: „Digitale Identität ist für uns Realität. Wir liefern heute erfolgreich Antworten auf die Fragen von privaten Personen, Firmen und Staaten zu digitaler Identität im 21. Jahrhundert“.

Über die OeSD und youniqx Identity AG

Die Österreichische Staatsdruckerei GmbH (OeSD) ist ein österreichisches Hochsicherheitsunternehmen mit Schwerpunkt auf sichere Identitäten. Als Komplettanbieter für ID-Services sorgt sie für die Entwicklung, Implementierung und Bereitstellung von Personalisierungslösungen für Identitätsdokumente, wie beispielsweise den österreichischen Reisepass. 2018 wurde das Portfolio mit der hauseigenen Digital-Tochter youniqx Identity AG um Lösungen für sichere digitale Identitäten erweitert. Das Unternehmen ist mit „MICK“ (My Identity Check), „MIA“ (My Identity App), dem weltweit ersten System für integriertes Identitätsmanagement, sowie „chainlock“, der hochsicheren Private-Key-Lösung für Blockchain-Anwendungen, bestens für die digitale Zukunft gerüstet.

Amtliche Sicherheitsdokumente: Vergabe stellt rechtskonform Versorgung mit Reisepässen und anderen Ausweisen sicher.

Nach europaweit durchgeführtem Vergabeverfahren wurde der “Österreichischen Staatsdruckerei GmbH” (ÖSD) der Zuschlag erteilt.

In dem von der Bundesbeschaffung GmbH (BBG) unter rechtlicher Federführung durch die Finanzprokuratur durchgeführten europaweiten Vergabefahren gelangten im Jahr 2018 die österreichischen Sicherheitsdokumente zur Ausschreibung. Gegenstand dieser Ausschreibung war nicht nur die Herstellung des Reisepasses, des Personalausweises, des Führerscheins und des Zulassungsscheins, sondern auch anderer amtlicher Dokumente, die besonderen Sicherheitsanforderungen zu entsprechen haben. Die Verantwortung für diese amtlichen Dokumente fällt in die Zuständigkeit des Außenministeriums, des Innenministeriums und des Verkehrsministeriums.

Im Dezember konnte nun das zweistufige Vergabeverfahren durch die Zuschlagserteilung abgeschlossen und damit die Versorgung der Österreicherinnen und Österreicher mit den wichtigen amtlichen Dokumenten sichergestellt werden.

Im Vergabeverfahren konnte sich die “Österreichische Staatsdruckerei GmbH” (ÖSD) durchsetzen. Durch den Zuschlag werden sich zukünftig die Herstellungskosten für die amtlichen Sicherheitsdokumente bei gleichbleibend hohem Qualitätsstandard insgesamt reduzieren.

Im Jahr 2018 hatte der Europäische Gerichtshof entschieden, dass die Republik Österreich die Herstellung der Sicherheitsdokumente auszuschreiben hat und von der vor dem Beitritt der Republik Österreich zur Europäischen Union bestehenden Praxis, die auch gesetzlich festgeschrieben war, abzugehen ist. Unter Federführung der Finanzprokuratur wurden von der BBG mit den drei betroffenen Ressorts die Ausschreibungsbedingungen festgesetzt und ein zweistufiges, europaweit bekannt gemachtes Vergabeverfahren mit mehreren Verhandlungsrunden durchgeführt.

Von der Vergabe sind in einem Kalenderjahr insgesamt Sicherheitsdokumente in einem Gesamtvolumen von rund € 25 Millionen umfasst.

Bei durchschnittlich etwa 750.000 Reisepässen pro Jahr wird es auf Grundlage der nunmehrigen Vergabe zu Einsparungen in der Höhe von rund € 1,7 Millionen Euro jährlich kommen.

Die Bundesminister Peschorn, Reichhardt und Schallenberg: „Die nun durch die Zuschlagserteilung abgeschlossene Vergabe ist ein Beispiel für gelungene verwaltungsinterne Kooperation, die auch zur Einsparung von Steuergeldern führt. Durch den Zuschlag ist sichergestellt, dass die Bürgerinnen und Bürger Österreichs rechtskonform mit den wichtigen amtlichen Dokumenten versorgt werden können.“

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