Ruhrfälle in Flüchtlingsheimen

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Diese Krankheit kannten wir nur von Hör und Sagen: Wenn uns die Großeltern erzählten wie viele diese Krankheit dahin gerafft habe. Und heute?

Strache: Ruhrfälle in Flüchtlingsheimen – Lage bald außer Kontrolle?

TBC vielleicht auch schon unter uns – Runder Tisch zur Krisenbewältigung ist sofort einzuberufen!

Wie die Kronen Zeitung gemeldet hat, ist die hoch infektiöse Krankheit Ruhr mitten in Wien ausgebrochen. Durch die Unterbringung hunderter Flüchtlinge im Ferry-Dusika-Stadion war es möglich, dass es zu einer raschen Verbreitung kommen konnte. “Wieder einmal ist trauriger Weise eingetreten, wovor die FPÖ gewarnt hat”, hält der Wiener FPÖ-Obmann HC Strache fest und warnt, dass es nicht bei der Ruhr bleiben könnte. So soll es auch schon einige Fälle von TBC gegeben haben, was aber – bislang zumindest – dementiert wurde.

“Die Wiener Bevölkerung hat jedoch ein Recht darauf zu erfahren, welchen – auch gesundheitlichen – Gefahren sie durch die ungebremste Massenzuwanderung ausgesetzt ist”, betont Strache und fordert Lösungen von Bund und Land, bevor die Situation völlig außer Kontrolle gerät. “Die Einberufung eines Runden Tisches mit Vertretern aller Blaulichtorganisationen, des Innen- und Gesundheitsministeriums sowie den Landesregierungen, bei dem die Karten über Kosten, Unterkünfte sowie Sicherheits- und Gesundheitsgefährdungen auf den Tisch gelegt werden, ist unumgänglich.

SPÖ-Niedermühlbichler: Strache glänzt wieder mit Unwissenheit

Eine echte Krise steht den Wienerinnen und Wienern nur mit Strache als Bürgermeister bevor

“Spätestens seit dieser Woche ist klar: Strache verbreitet wahllos Falschmeldungen und schürt bewusst die Ängste der Wienerinnen und Wiener. So auch jetzt: Während dem Gesundheitsdienst der Stadt Wien kein aktueller Ruhrfall gemeldet wurde, setzt Strache wieder auf Panik und glaubt so, Wählerstimmen gewinnen zu können”, kontert der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Georg Niedermühlbichler.****

“Die Wienerinnen und Wiener wollen aber keine Panikmache, sie wollen Lösungen”, so Niedermühlbichler. Und genau dafür sorge die Stadt Wien, gemeinsam mit der Verwaltung, den Einsatzkräften, den NGOs, den Hilfsorganisationen und den vielen freiwilligen HelferInnen.

“Während Strache einen runden Tisch fordert, sitzen doch schon längst alle Verantwortlichen an einem Tisch – so geht Organisation”, so Niedermühlbichler, der etwa auf die täglichen Sitzungen des “SanStab” erinnert. Der SanStab – unter der Leitung der Wiener Berufsrettung, bestehend aus VertreterInnen des Österreichischen Bundesheers, der Polizei, der Johanniter Unfallhilfe, dem Roten Kreuz und des Samariterbunds – kümmert sich rund um die Uhr um die Betreuung der Flüchtlinge.

“Eine echte Krise steht den Wienerinnen und Wienern erst mit einem Bürgermeister Strache bevor. Dass es soweit aber erst gar nicht erst kommt, der muss am 11. Oktober SPÖ wählen!”, so Niedermühlbichler abschließend.

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