Starkes Zeichen für Menschlichkeit und gegen FPÖ-Hetze auch in Floridsdorf

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Um die Objektivität einzuhalten, veröffentlichen wir auch die Presseaussendung der “Plattform für eine menschliche Asylpolitik”

Tausend Antifaschist_innen folgen Aufruf der “Offensive gegen Rechts” und der “Plattform für eine menschliche Asylpolitik”

Heute Nachmitag setzten in Wien rund 1000 AntifaschistInnen und AntirassistInnen ein fantastisches Zeichen der Solidarität: “Gerade wo Identitäre unter der schützenden Hand der FPÖ Schutzsuchende angreifen, wieder hunderte Menschen auf ihrer Flucht im Mittelmeer ertrinken und eine Regierung einen angeblichen Notstand herbeiredetherbeiredet, ist es wichtiger denn je, antifaschistischen Widerstand zu leisten”, sagt Karin Wilflingseder, Sprecherin der Plattform für eine menschliche Asylpolitik (Plattform).

Trotz dem die Polizei den Zugang zur antifaschistischen Kundgebung erschwerte, machten diesmal besonders viele junge Menschen – darunter etwa SchülerInnengruppen des Schulschiffes – deutlich, dass Schutzsuchende in Floridsdorf willkommen sind. Dennoch wundert sich Michael Genner, Sprecher der Plattform: “Es stellt die Frage, welches Bild die Polizei dadurch vermitteln will, dass Antifaschist_innen durch Polizeisperren abgeschirmt werden, während der Zugang zur FPÖ völlig problemlos funktioniert.”

Nach dem Flopp der FPÖ-Kundgebung in Liesing versuchte die FPÖ ihre AnhängerInnen erneut zu mobilisieren, um die Hetze gegen Flüchtlinge vom Parlament auf die Straße zu verlagern. “Und wieder sind sie gescheitert! Wir versprechen, auch ein möglicher dritter Versuch wird scheitern. Dafür werden wir sorgen”, versprach Käthe Lichtner, Sprecherin der Offensive gegen Rechts.

Wie JournalistInnen berichten, kam es in der FPÖ-Veranstaltung erneut zum “Hitler-Gruß” durch Zuhörer. Auch Identitäre, die vergangene Woche durch die Störung eines Theaterstücks von Flüchtenden im Audimax, aufgefallen waren, wurden unter den ZuhörerInnen entdeckt und machen die Netzwerke der FPÖ deutlich.

In den Reden der antifaschistischen Kundgebung wurde deutlich, dass die Unterstützung für Hilfesuchende in weiten Teilen der Bevölkerung auch Monate nach der medialen Berichterstattungswelle anhält.

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