Syriens Kinder haben keine Zukunft in Europa

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Die FPÖ schreibt dazu:

Seit dem Ausbruch des Krieges in Syrien ist der Libanon wieder in den Mittelpunkt des internationalen Interesses gelangt, da er mit dem Strom syrischer Flüchtlinge konfrontiert wurde.
FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky reiste zusammen mit der Nahost-Expertin Karin Kneissl in den Libanon, um sich selbst ein Bild über die Stimmung dort und über die Lage in den Flüchtlingslagern zu machen.
Ziel war nicht nur, den Effekt der Flüchtlingskrise auf den Libanon und Europa zu beleuchten, sondern nach geeigneten Antworten zu suchen, um den Menschen, die vor dem Krieg geflüchtet sind, direkt Hilfe zukommen zu lassen. Vor allem soll den Menschen nach Beendigung des Krieges eine rasche Rückkehr ermöglicht werden.

Syrien-Konflikt ist lösbar

Der Nachmittag und Abend wurde ganz den zivilgesellschaftlichen Aspekten der Reise gewidmet, indem die Delegation Rechtsanwälte und Universitätsprofessoren traf. Was die momentane Krise im Nahen Osten angeht, herrschten bei den Gesprächspartnern gemischte Gefühle. Zwar bereitet ihnen der radikale Islamismus große Sorgen, dennoch glauben viele, dass der Krieg in Syrien kein unlösbarer Konflikt sei, wie er in westlichen Medien dargestellt wird. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Treffens beim ehemaligen libanesischen Präsidenten Amin Gemayel in der Stadt Bikfaya. Gemayel schilderte die Situation der Christen im Nahen Osten. Nach dem Empfang wurde der Nachmittag für einen Besuch in einer UNICEF-Schule genutzt, in der syrische und libanesische Kinder zusammen den Unterricht besuchen. Der Direktor der Schule meinte, dass die Integration der syrischen Kinder hier einfacher als in Europa sei, da die Kinder auf Arabisch unterrichtet werden können. Was vor allem auffiel, war, dass ein beträchtlicher Teil der Mädchen nicht verschleiert war und dass die meisten Kinder sich eine Rückkehr nach Syrien nicht vorstellen konnten.

Vilimskys Resümee: „Die Flüchtlingsproblematik kann nur in der Region gelöst werden, indem man den Menschen auch durch Hilfe und Zeichen des Aufbaus wieder Hoffnung auf eine bessere Zukunft gibt. Diese bessere Zukunft liegt für diese Menschen sicher nicht in Europa!“

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