WKÖ-Fachverbandsobfrau Rebecca Kirchbaumer: Statt Margen zu begrenzen sollten Steuern und Abgaben gesenkt werden
Montag dem 23. 3. 2026 geht es heiß her im Parlament
Quelle, Zitat, oe24: Spritpreisbremse: Kickl legt eigenes Modell vor
Die FPÖ will die CO2-Steuer komplett streichen und die Mineralölsteuer halbieren.
Pächtertankstellen haben gestiegene Kosten, aber Provision bleibt gleich
Die österreichischen Tankstellenbetreiber wenden sich entschieden gegen die von der Bundesregierung geplante Margenbeschränkung für Treibstoffe. „Pächtertankstellen, die das österreichische Tankstellennetz in großer Zahl prägen, verdienen lediglich 1 bis 1,5 Cent pro verkauftem Liter Treibstoff. Sie sind Agenturpartner der Mineralölunternehmen und damit selbst keine Preissetzer. Steigende Preise treffen sie daher doppelt“, erklärt Rebecca Kirchbaumer, Obfrau des Fachverbandes Garagen, Tankstellen und Serviceunternehmen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
Pächtertankstellen haben gestiegene Kosten, aber Provision bleibt gleich
Da Pächter eine fixe, vom Konzern festgelegte Provision pro Liter erhalten, steigt ihre Einnahme nicht, wenn der Treibstoffpreis am Markt steigt. Gleichzeitig explodieren die umsatzabhängigen Kosten, darunter Gebühren für Kartenzahlungen, Versicherungen, betriebliche Abgaben und weitere Fixkosten. „Die finanzielle Belastung der Betriebe nimmt massiv zu, während die Einnahmen gleichbleiben. Eine Margenbeschränkung würde diese ohnehin prekäre Situation weiter verschärfen“, so Kirchbaumer.
Ein weiterer struktureller Faktor wird oft übersehen: Pächtertankstellen können die Preise nicht selbst festlegen. Die Betreiber haben somit keinen Spielraum, durch Preisgestaltung wirtschaftliche Schwankungen abzufedern.
Eigentümertankstellen massiv unter wirtschaftlichem Druck
Auch Eigentümertankstellen, die ihre Preise grundsätzlich selbst gestalten können, geraten durch die aktuelle Entwickl…