Tötungsdelikt in Dornbirn – Mord im Suchtgiftkreisen

Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib
Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib

Am 26.04.2019 um 21:17 Uhr wurde die Polizei zu einem Vorfall im Bereich eines Betriebsgeländes Nähe Bahnhof Dornbirn-Haselstauden gerufen. Die Beamten und der eintreffende Notarzt stellten dort eine leblose Person mit massiven Bauchverletzungen fest, welche noch an Ort und Stelle verstarb, sowie eine Frau, die auch den Notruf gewählt hatte.

Laut Aussage der Frau handelte es sich bei dem Täter um einen unbekannten Mann, welcher im Anschluss geflüchtet sei.
Daraufhin leitete die Polizei sofort eine intensive Fahndung ein. Es wurden alle verfügbaren Streifen nach Dornbirn beordert, Bahnhof und Busse kontrolliert sowie das Betriebsgelände mit Polizeihund und Wärmebildkamera abgesucht. Der Täter ist im Augenblick noch flüchtig, die Fahndung läuft.

Die Ermittlungen vor Ort hat das Landeskriminalamt übernommen, der Sachverhalt zu dem Vorfall ist aber noch völlig unklar. Laut ersten Erkenntnissen dürften das Opfer, Jahrgang 1991, aus dem Suchtgiftmilieu stammen.

Nach dem Täter, welcher zu Fuß flüchtete, hat die Polizei bereits gestern intensive Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Nach Eintreffen der ersten Polizeistreife waren über 20 weitere Streifen und mit über 40 Beamten aus den Bezirken Bregenz und Dornbirn angerückt um nach dem Flüchtigen zu suchen. Später in der Nacht wurde diese intensive Fahndung reduziert. Heute Vormittag ist das Tatortgelände erneut großräumig durchsucht wurden, ein Zug der Einsatzeinheit Vorarlberg (über 20 Beamte) ist den Bereich abgegangen, auch die Diensthundestreife wurde wieder eingesetzt. Bislang verlief die Fahndung leider ergebnislos. Eine geeignete Personsbeschreibung liegt derzeit nicht vor. Was das Tatmittel betrifft, gibt es keine näheren Erkenntnisse.

Die Hintergründe der Tat dürften im Bereich des Suchtgiftmilieus zu finden sein.
In diese Richtung laufen derzeit auch die Ermittlungen. Die 24jährige Zeugin konnte bislang noch nicht einvernommen werden.

Zur bereits erfolgten Berichterstattung zum Tötungsdelikt in Dornbirn wird ergänzend folgendes mitgeteilt. Die Zeugin konnte am 27.04.2019 einvernommen werden, allerdings ergaben sich dabei keine neuen Erkenntnisse. Weiters wurde eine gerichtsmedizinische Obduktion angeordnet.

Mord-Alarm in Dornbirn: Täter weiterhin auf der Flucht

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Quelle