Tragödie über Grenzen hinweg: Ohnmacht – Trauer – Wut

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Es war mehr als eine Tragödie, die hier geschah.

Urteilen will man nicht, es ist für alle mehr als schlimm.

Es zeigt wie schnell ein großes Unglück für viele Seiten geschehen kann. Wie sich alle nie wieder erholen werden.

Ohnmacht, Trauer, Wut: Das Todesdrama vom Ahrntal

Sieben Tote, mehrere Schwerverletzte. So die Bilanz eines Verkehrsunfalls in Südtirol, verursacht von einem betrunkenen Raser. Die „Krone“ recherchierte am Ort der Tragödie.

Das sagt die Mutter des Todeslenkers

18 Jahre Haft drohen
Der 27-Jährige, der aus der Region stammt, war Anfang Jänner schwer alkoholisiert mit seinem Wagen in eine Gruppe deutscher Urlauber gerast. Sieben junge Menschen starben durch den Unfall, weitere zehn wurden verletzt. Der genaue Unfallhergang ist weiter Gegenstand der Ermittlungen. Dem Unfalllenker wird mehrfache Tötung im Straßenverkehr sowie schwere Körperverletzung vorgeworfen. Ihm drohen bis zu 18 Jahre Haft.

Wie das Südtiroler Nachrichtenportal „stol.it“ berichtete, hatte der Untersuchungsrichter zuvor einem entsprechenden Antrag des Verteidigers des Mannes stattgegeben. Der Unfalllenker, der sich laut seinen Anwälten in psychisch prekärer Verfassung befindet, wird in dem Kloster auch psychologisch betreut.