Allen Menschen Hinterbliebenen unsere aufrichtige Anteilnahme

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Einen nahen Angehörigen zu verlieren, ist, dass schlimmste.

Wir müssen immer wieder über schwere Stunden berichten, auch bei uns sind diese nicht ausgeblieben.

Worte des Trostes kamen uns oft vor wie Hohn und Heuchelei. Worte des Glaubens können einem bitter machen. Der Mensch hat ab da eine tiefe Wunde und die Narben werden immer bleiben. Unsichtbare Narben für andere.

Worte des Trostes greifen hier nicht. Hiobsbotschaft – Hiob fällt einem hier immer wieder nur ein.

Die Kirche verklärt, kann dies ebenfalls nicht begreifen. Aber sie verklärt. Der Himmel wurde erfunden, damit man die angehörigen trösten kann. Viele Geschichten des Trostes hat man erfunden, keiner weiß ob diese wahr sind, der Mensch braucht die Illusion des Glaubens, damit man geschehenes überhaupt aushalten kann.

Doch wie weit geht dies alles? Und geht es oft nicht zu weit? Diese Verklärung und diese Verherrlichung der Trauer?

Es gibt in Wahrheit keinen Trost, es gibt Visionen danach, dies schon, doch es ist Sache der Trauernden und ihres Glauben.