Auf Pilgern stand einst die Todesstrafe?

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Kaum zu glauben: Jesus selbst war doch ein Wanderprediger.

Quelle, Zitat, ORF: Lange Zeit galt Pilgern unter Protestantinnen und Protestanten als tabu: Reformator Martin Luther bezeichnete es spöttisch als „Narrenwerk“, im protestantischen Norwegen stand auf Pilgern zeitweise sogar die Todesstrafe. Heute gibt es eigene evangelische Pilgerwege, die an Verfolgung, Bibelschmuggler und Luther erinnern.

Dass die Pilgerrouten, besonders die Jakobswege nach Santiago de Compostela, damals besonders belebt waren, hatte nämlich nicht nur spirituelle, sondern auch politische Gründe. „Das hat Luther abgelehnt.“ Europa, „das damalige christliche Abendland, hat sich in einer starken feindseligen Konfrontation mit dem osmanischen Reich befunden“ und Jakob und das Pilgern seien ein besonderes Signal der „Abwehr der osmanischen Offensive“ gewesen. So ist der heilige Apostel besonders in Spanien auch als Santiago Matamoros (Sankt Jakobus der Maurentöter) bekannt, er galt als Schutzherr der christlichen Heere.

Es gibt nichts was es nicht gibt:

Ganz besonders schlimm, wenn uns unser Urvertrauen gestohlen wird: Wir keine Orientierung mehr finden können. Hilflos stehen gelassen werden. Nicht gehört werden, zum nichts gemacht werden. Unseren Glauben erniedrigt, uns fertig macht. Was alles möglich ist, macht nur noch Angst, viele landen in einem Abgrund, Trauma, geraten in den Wahnsinn selbst. Können die Zelle des Wahnsinn nicht mehr verlassen. Gläubig und doch verloren.

Kämpfen und fallen: Ende.