DAÖ – Eine Million Euro für Neue Partei – Strache ist von der FPÖ ausgeschlossen

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Geldverschwengung pur, Steuergeld, über 1 Million für neue Partei, plus Büro von über 350 m2

Update: 14: 12 Wie der KURIER schreibt, betreibt Straches Firma, Handel mit Waren aller Art. ;-)

STRACHE WILL SCHON BEI DER WIEN WAHL ANTRETEN: Hier mehr dazu

Wir werden dafür immer mehr abgezockt von Finanzamt.

Drei abtrünnige FPÖler erhalten eine Million Euro
Strache selbst, wurde am 13. 12. 2019 nun endgültig aus der FPÖ ausgeschlossen. Strache ist Geschichte. Eine Geschichte die 15 Jahre dauerte, viel Stoff für Bücher.

Strache will weiter machen: “Leute lasse euch nicht im Stich”!

Über was wir reden müssen so auch in oe24 TV mittlerweile ein Thema: Über 1 Million für neue Partei, plus Büro mit 350 m2. Es ist Steuergeld. Da staunte auch so mancher Redakteur, was in Österreich so alles üblich ist.

Kronen Zeitung: Zumindest finanziell hat sich die Abspaltung von drei FPÖ-Gemeinderäten ausgezahlt:
Die Heinz-Christian-Strache-Unterstützer Karl Baron, Klaus Handler und Dietrich Kops, die sich von der Wiener FPÖ losgesagt und ihren eigenen Klub „Die Allianz für Österreich“ gegründet haben, erhalten 62.200 Euro pro Monat Klubförderung. Aber das ist noch nicht alles.

Hintergrund ist die sehr hoch angesetzte Klubförderung im Wiener Gemeinderat, die so viel Geld vorsieht. Zusätzlich zu den 747.400 Euro im Jahr kommen noch 76.500 Euro pro Quartal für „Ausbildung und Weiterbildung“ hinzu. Der Drei-Personen-Klub ohne Logistik und sehr dünner Personaldecke kommt damit auf 1,052.000 Euro Förderung durch

Hier der ganze Bericht: Es zahlt sich aus für die drei.

Mittlerweile gibt es auch andere Reaktionen auf DAÖ: Hier ein weiterer Bericht dazu.

Zur Gründung der DAÖ
Rumpold als Ideenkopierer des BZÖ

Allzugroßer Einfallsreichtum ist bei Gernot Rumpold nicht mehr zu verspüren. Der große Medienguru hat den Wiener FPÖ-Abspältnern den Namen DAÖ empfohlen, „Die Allianz für Österreich“.

Herr Rumpold macht nun das gleiche wie bereits Herbert Kickl im NR-Wahlkampf: Er kopiert die Ideen das BZÖ.

War es bei Kickl das Abkupfern von Pressemeldungen des BZÖ, so ist es bei Gernot Rumpold nun sogar das Abkupfern des Namens.

Das BZÖ ist bei der NR-Wahl bekanntlich mit der „Allianz der Patrioten“ angetreten.

Sollten Strache, Baron und Rumpold wieder einmal Ideen für ihr politisches Weiterkommen benötigen, sind sie herzlich eingeladen, sich direkt bei uns zu melden.

Wiener FPÖ: Nepp schließt weitere Fraktions-Abgänge aus

Nach Abgang ehemaliger FPÖ-Mandatare gibt sich FPÖ-Wien-Chef gelassen; Reaktionen der Fraktions-Vorsitzenden im Wiener Stadtparlament auf neue „Die Allianz für Österreich“

Der Austritt dreier Mandatare aus der FPÖ habe keine Auswirkung auf die Arbeit seiner Fraktion im Wiener Stadtparlament und auf die anstehenden Wahlen in Wien. Davon hat sich FPÖ-Vizebürgermeister und Parteichef Dominik Nepp bei einem Mediengespräch heute, Donnerstagnachmittag überzeugt gezeigt. Einem Antreten des über das Ibiza-Video gestürzten Ex-FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache in den Reihen der neu gegründeten „Die Allianz für Österreich“ (DAÖ) bei den nächsten Wiener Gemeinderatswahlen sehe er jedenfalls gelassen entgegen. „Strache gilt schon lange nicht mehr als Zugpferd.“ Dass sich – neben den bisher drei ausgetretenen Mandataren – weitere FPÖ-Gemeinderäte oder Gemeinderätinnen zu einem Wechsel zu „DAÖ“ entscheiden, schloss Nepp aus: „Das ist politischer Suizid.“

Die Rathauskorrespondenz hat die Reaktionen der anderen Gemeinderatsklubs und deren Vorsitzenden eingeholt.

Reaktionen der Klub-ChefInnen im Stadtparlament
SPÖ-Klubchef Josef Taucher sah gegenüber der Rathauskorrespondenz keine Auswirkungen auf die parlamentarische Arbeit in Wiener Gemeinderat und Landtag: „Die FPÖ ist bislang schon nicht groß aufgefallen, insofern wird sich für unsere Arbeit für Wien nicht viel ändern.“ Die SPÖ stehe für Stabilität statt Spaltung – das werde auch die Grundlage für den SPÖ-Wahlkampf 2020 sein.

Grünen-Klubchef David Ellensohn sagte zur Rathauskorrespondenz: „Der Streit unter den blauen Kameraden hat für die Arbeit im Gemeinderat keine relevanten Auswirkungen. Die Grünen haben als Regierungsfraktion wichtigere Aufgaben im Dienst aller Wienerinnen und Wiener zu erledigen, als uns über einen internen Dauerkonflikt der Freiheitlichen Gedanken zu machen.“

NEOS-Klubvorsitzender Christoph Wiederkehr kritisierte gegenüber der Rathauskorrespondenz die Klub-Neugründung: „Die Selbstzerfleischung der FPÖ geht munter weiter – die Truppe, die bis vor kurzem noch Liebkind der ÖVP war, schadet dem Ansehen der gesamten Politik. Auslöffeln dürfen das die Steuerzahler. Die Abspaltung der Strache-Fanboys verursacht Zusatzkosten von fast einer Million Euro.“

Der Klub der ÖVP Wien wollte zu diesem Zeitpunkt keine Stellungnahme abgeben.

Auswirkungen der Mandatsverschiebung für den Gemeinderat und die FPÖ
Die ehemaligen Freiheitlichen Gemeinderäte Karl Baron, Klaus Handler und Dietrich Kops hatten heute Vormittag ihr Ausscheiden aus der FPÖ und die Gründung von „Die Allianz für Österreich“, kurz „DAÖ“, bekanntgegeben. „DAÖ“ genießt bereits Klub-Status im Stadtparlament; mit drei Mandataren erfüllt die neue Fraktion diesbezügliche Voraussetzungen gemäß der Wiener Stadtverfassung.

Die FPÖ stellt nunmehr 31 statt bislang 34 Abgeordnete im Stadtparlament. Sie verliert damit ihre Sperrminorität. Die Mandatsverschiebungen haben aber keine Auswirkung auf den Posten des Vizebürgermeisters Dominik Nepp.

Die neue Fraktionsordnung gilt bereits ab kommender Woche, wenn sich das Wiener Stadtparlament zu Sitzungen von Landtag (Mittwoch, 18. Dezember) und Gemeinderat (Donnerstag, 19. Dezember sowie Freitag, 20. Dezember) im Plenarsaal einfindet. Die Rathauskorrespondenz wird berichten.

Strache ist Geschichte, dass schreibt oe24

 

Quelle