Das alte Lied Lohnnebenkosten – Postenschacher

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NEOS: Regierung muss Lohnnebenkosten endlich senken.

Unsere Archive sind auch davon voll.

Zu Lohnnebenkosten wurde schon so viel gesagt, Lösung hat sich nie gefunden.

Bei den Lohnnebenkosten liegt Österreich klar über den EU-Durchschnitt.

Wirtschaftsbund: Belastungen für Unternehmen in Österreich zu hoch

„Die Belastungen für die heimischen Betriebe sind zu hoch. Die Arbeitskosten laufen aus dem Ufer. Hier braucht es eine Trendwende, einen ‚Turnaround‘. Die beschlossene Lohnnebenkostensenkung, für die sich der Wirtschaftsbund vehement eingesetzt hat, war ein wichtiger Schritt. Hier müssen wir aber weiter dran bleiben, den Betrieben mehr Freiräume schaffen und sie von der erdrückenden finanziellen Last etwas befreien. Nur so schaffen und sichern wir Arbeitsplätze “, kommentiert Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner rezente Zahlen des deutschen Statistischen Bundesamtes.

Geändert hat sich nichts, im Gegenteil, es wurde sogar von noch mehr Lohnnebenkosten gefaselt.

Suchbegriff Lohnnebenkosten, unsere Archive sind ein wahrer Schatz.

NEOS: Aktion 20.000 verbrennt € 778 Millionen Steuergeld

2017 sagten die NEOS schon Aktion 20.000 verbrennt Millionen an Steuergeld.

Schellhorn: „Was gerade bei MAN passiert ist beispielhaft für die Strukturschwächen in Österreich. Der Kostenfaktor Arbeit muss dramatisch gesenkt werden, um wettbewerbsfähig zu sein.“

„Jede Regierung kündigt sie an, keine hat sie bisher umgesetzt: die Senkung der Lohnnebenkosten“, sagt NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn und erinnert einmal mehr an die unzähligen leeren Versprechen von Koalitionen jeglicher Couleur. „Was gerade bei MAN in Steyr passiert ist beispielhaft für die Strukturschwächen in Österreich und den dringenden Handlungsbedarf. Ohne eine Senkung der Lohnnebenkosten ist unser Standort zunehmend konkurrenzunfähig. Der Kostenfaktor Arbeit muss dramatisch gesenkt werden, um wettbewerbsfähig zu sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen mehr verdienen und weniger kosten. Nur so können die Betriebe Arbeitsplätze halten.“

In der Verantwortung sieht Schellhorn vor allem die ÖVP, die seit Jahrzehnten in der Bundesregierung die Wirtschafts- und Finanzagenden leitet: „Dass hier jetzt der Wirtschaftsbund ausreitet und laut ,Lohnnebenkosten runter‘ schreit, ist ein schlechter Scherz. Wie wir wissen, ist die ÖVP gut vernetzt. Als Teil der türkisen ,Familie‘ kann Wirtschaftsbundpräsident Harald Mahrer Finanzminister Blümel gerne eine SMS mit besagtem Wunsch schicken. Mal sehen, ob er kriegt, was der Standort, die Unternehmen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dringend brauchen.“

Mittlerweile stellt in einem Bericht von HEUTE: Bundeskanzler Kurz, Postenschacher und so weiter als ganz normal dar.

Soweit sind wir: Die Debatte um die Postenschacher-Vorwürfe gegen die ÖVP spaltet das Land: 45 Prozent der Österreicher sind der Meinung, dass das „jede Partei in der Regierung gemacht hat“. Für 39 Prozent war das zwar ebenfalls „immer schon so“, die türkise ÖVP treibe es dabei aber „besonders arg“. Das ist das Ergebnis der Frage der Woche von „Unique Research“ für „Heute“ (800 Befragte (max. Schwankungsbreite ±3,5 Prozent).

Österreich ein verlorenes Land.

Politik Richtung Abgrund.

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