Demo gegen türkis-blaue „Strafsteuer für Familien“

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Die Mehrheit der Österreicher hat zumindest TÜRKIS gewählt mit über 31% und 62 Sitze im Nationalrat.

Mit der FPÖ kommen noch einmal 26% dazu und 51 Sitze im Nationalrat. 87% sollen laut Umfrage zufrieden sein.

Doch die wenigen Prozent die übrig bleiben (Minderheit) geht nun auf die Straße!

Grund:

 Rund 1.000 Personen sind Donnerstagnachmittag laut Polizei dem Aufruf mehrerer Gewerkschaften in Linz gefolgt und haben gegen die geplante Wiedereinführung von Gebühren für den Nachmittagskindergarten protestiert. Auch die Grünen unterstützten die Kundgebung. Adressat des Protests ist die ÖVP-FPÖ-Regierung in OÖ, die aus Spargründen diese laut Demonstranten „Strafsteuer für Familien“ beabsichtige.

Ab Februar, so das Vorhaben der türkis-blauen Regierungskoalition, wird die Nachmittagsbetreuung wohl wieder kostenpflichtig werden. Die Beiträge sollen sozial gestaffelt werden – voraussichtlich zwischen 49 bis 150 Euro im Monat. Vor allem „Niedrigverdienerinnen und Alleinerzieherinnen würden sich in Zukunft gut überlegen, ob sie die Nachmittagsbetreuung überhaupt noch in Anspruch nehmen“, kritisierte Karin Decker, Personalvertreterin im Kinder- und Jugendservice der Stadt Linz und Mitinitiatorin der Kundgebung. Sie befürchtet, dass allein in Linz „bis zu 100 Arbeitsplätze vernichtet werden“.

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