Der jüngste Mordverdacht an einer Frau 20 Jahre jung

Rechtsstaat
Foto: pixabay, zib

 Es sollen zwei Täter sein, für die natürlich die Unschuldsvermutung gelten muss:

Die Justiz hat wieder einiges zu tun und ist scheinbar mehr als überfordert.

Deshalb machen die Leute jetzt einen Autocorso zur Erinnerung an einen traurigen Fall, bei dem es nur noch drei beschuldigte geben soll, ein vierter soll bereits auf freien Fuß sein? Diese Meldungen sind allerdings nicht bestätigt.

Die Mutter eines der Tatverdächtigen soll ein Interview gegeben haben, kurz darauf soll dieser auf freien Fuß gesetzt worden sein?

Fakt ist nur: Es geht ein Aufschrei durch Tulln und diese Aktion gibt es dann am 26 Juni.

Mordfall Leonie: Trauer-Korso zum 1. Todestag

Quelle, Zitat, oe24: NÖ/Wien. Wie sollen Eltern ihre Trauer um die getötete Tochter bewältigen, wenn die juristische Aufarbeitung des Mordfalles vor Gericht auch ein Jahr nach der schrecklichen Tat in Wien-Donaustadt noch nicht einmal begonnen hat? Die Bummelei versucht Leonies Familie jetzt auf eigene Art zu kompensieren. Am 26. Juni, dem Tag, an dem die 13-Jährige infolge einer Vergewaltigung durch mehrere junge Afghanen starb, soll Leonie mit einem Auto-Korso von Tulln zum Tatort gedacht werden.

Autocorso für Leonie am Todestag von Tulln nach Wien

Inzwischen kommt es immer wieder zu schweren und tödlichen Vorfällen, die Justiz scheinbar schwer überlastet, aber Zeit für Jagd auf Medien und Blogger machen, ist schon und wird in Windeseile abgehandelt.

Polizeibericht: Tötungsfall Frau 20 Jahre.

Am 19. 6 fanden Beamte in einer Wohnung im 21. Bezirk die Leiche einer jungen Frau. Ein junger Mann (25) war ebenfalls in der Wohnung anwesend. Im Zuge der Sachverhaltsklärung konnten die Beamten einen Freund (30) des 25-Jährigen im Keller des Wohnhauses auffinden.
Erhebungen am Tatort lassen die Ermittler des Landeskriminalamtes Wien zu dem vorläufigen Entschluss kommen, dass es sich hier um ein Tötungsdelikt handeln könnte. Beide Tatverdächtige wurden festgenommen.
Die beiden Männer werden am heutigen Tag noch einvernommen. Vor Ort werden noch Spuren gesichert und in weiterer Folge ausgewertet.

Nachtrag: Wie bereits berichtet fanden Beamte am 19. 6 den leblosen Körper einer 20-Jährigen in einer Wohnung im 21. Bezirk.
Der 25-jährige Wohnungsinhaber verständigte die Rettungskräfte, da er die 20-Jährige in den Morgenstunden bewusstlos in seiner Wohnung vorgefunden hatte.
Im Zuge der Sachverhaltsklärung konnten die Beamten einen 30-Jährigen im Keller des Wohnhauses auffinden. Dieser soll sich im Keller vor der Polizei versteckt haben.
Die Spurenlage in der Wohnung sowie im Stiegenhaus ließ die Ermittler des Landeskriminalamtes Wien zu dem vorläufigen Entschluss kommen, dass es sich hier um ein Tötungsdelikt handeln könnte.
In den Abendstunden wurde eine gerichtliche Obduktion der 20-Jährigen durchgeführt. Das Untersuchungsergebnis bestätigt, dass Fremdverschulden vorliegt.
Ebenso führten die Ermittler am gestrigen Abend die ersten Einvernahmen der beiden Tatverdächtigen durch.
Laut Angaben des 25-Jährigen kannte er die 20-Jährige seit einigen Monaten. Bei dem 30-Jährigen handelt es sich um einen Freund und Mitbewohner. Im Zuge der Vernehmungen machten beide Tatverdächtige widersprüchliche Angaben, weshalb die Geschehnisse in der Nacht bis dato noch nicht restlos aufklärt werden konnten.
Im Laufe des Nachmittages werden weiterer Vernehmungen durchgeführt.

Quelle
Redaktionelle Adaption einer per APA-OTS verbreiteten Presseaussendung.