Der Kanzler weilt auf Urlaub – geimpft kein Problem

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Im Moment gehen Bilder um die Welt, wo der Kanzler Kurz, eng mit Personal von Restaurant zusammen steht für ein Foto.

Nach überstandener Sommergrippe urlaubt Kurz nun mit Freundin in Kroatien.

Die 3. G. Kurz ist ja geimpft, seine schwangere Freundin, mit der er sich ebenfalls fotografieren hat lassen?

Beide Urlauben in Kroatien: Quelle, Zitat, Kronen Zeitung:

Kurz turtelt mit schwangerer Freundin in Kroatien

Hier in Österreich übt man hingegen weiter Kritik an Kurz.

SPÖ-Deutsch an Kurz: Ein Kanzler kann nicht gleichzeitig auf der Regierungsbank und Anklagebank sitzen!

ÖVP und Grüne nur noch mit sich selbst beschäftigt – Regierung soll endlich für Österreich statt gegeneinander arbeiten

Mit deutlichen Worten reagiert heute, Montag, SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch auf die jüngsten Aussagen von Kanzler Kurz zu dessen Strafverfahren. „Ein Kanzler kann nicht gleichzeitig auf der Regierungsbank und Anklagebank sitzen“, sagt Deutsch. „Kanzler Kurz blödelt das Verfahren und die Ermittlungen wegen Falschaussage im Ibiza-U-Ausschuss herunter, als wären die Vorwürfe ein Bagatelldelikt. Das sind sie nicht!“, so Deutsch, der daran erinnert, dass auf Falschaussage im U-Ausschuss eine Strafe von bis zu drei Jahren Haft droht. Außerdem ist bezeichnend, dass „der Kanzler zu den Vorwürfen noch nicht einmal einvernommen werden konnte, weil sein Anwaltsteam die Zuständigkeit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft mit allen juristischen Finten bekämpft und so das Verfahren in die Länge zieht“. Die Aussagen des Kanzlers, wonach bei solchen Anklagen „nie etwas dran“ gewesen sei, bezeichnet Deutsch als „Chuzpe“ – eine Anklage gegen einen Kanzler wäre jedenfalls ein absolutes Novum. Die Nachrichten zwischen Kurz und Schmid zeichnen ein klares Bild: „Chats wie ‘Kriegst eh alles, was du willst‘ und ‚Ich liebe meinen Kanzler‘ klingen nicht danach, als wäre der Kanzler in den Bestellvorgang seines Freunds zum ÖBAG-Alleinvorstand außen vor geblieben“, so Deutsch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Auch hier gibt es neues: Die Nachfolgerin.

Natürlich gelte für Kurz die die Unschuldsvermutung, betont Deutsch. Die Episode rund um die mögliche Anklage des Kanzlers belege aber genauso wie der türkis-grüne Koalitionskrach, dass „die Regierung nur noch mit sich selbst beschäftigt ist“. Dass der Vizekanzler seinem Koalitionspartner ausrichtet, dort wären „Betonköpfe“ am Werk, mag die grünen Funktionär*innen bei Laune halten, „die zentralen Herausforderungen der Zukunft lassen sich so aber nicht bewältigen“, sagt Deutsch. „Die Leidtragenden dieses Dauerkonflikts sind die Menschen“, so Deutsch, der betont, dass „dieser Streit weder Arbeitsplätze sichert noch neue schafft, Schulen nicht sicher macht und auch die so notwendige Durchimpfung gegen die Delta-Welle nicht vorantreibt“. Ganz im Gegenteil: „Türkis-Grün lähmt mit ihrer Selbstbeschäftigung den Kampf für Arbeitsplätze und den Kampf gegen die Pandemie.“ Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar: „Die Regierung muss endlich für Österreich statt gegeneinander arbeiten!“

 

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