DIe Weltanschauung: Täter vor Opfer

Foto: pixabay, zib

Geheuchelt wird viel: Der Fall B zeigt aber wie es wirklich ist.

Über andere Fälle dürfen die Medien nicht berichten, die Strafen sind sehr hoch. Die Täter werden teils mit neuen Namen unterstützt und mit viel mehr. Strafen die Medien oft an diese wegen Berichterstattung zahlen müssen, es ist sehr schlimm wie gegen Medien, Reporter und Journalisten vorgegangen wird.

Fall B. Er kommt bald frei oder ist schon frei. Die ersten Freigänge waren schon, die Medien durften aber weder berichten noch diese begleiten. Hohe Strafen drohen, wenn jemand Bilder gemacht hat und diese veröffentlicht, so ein Insider.

Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer von Gewalthandlungen aufgrund der Religion oder der Weltanschauung.

Wiener Menschenrechtsbeauftragte fordert Freilassung von Sotoudeh und Santawy

– Im Jahr 2019 beschlossen die Vereinten Nationen den 22. August als Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer von Gewalthandlungen aufgrund der Religion oder der Weltanschauung auszurufen. Die dazugehörige Resolution nimmt die weltweit anhaltende Intoleranz und Gewalt gegen Individuen in den Fokus und bekräftigt die Notwendigkeit der Gedankens-, Gewissens- und Religionsfreiheit, die in der Charta der Vereinten Nationen und der universalen Erklärung der Menschenrechte verankert sind.

„Dieser Gedenktag ist ein Anlass, Menschen wie Nasrin Sotoudeh und Ahmed Samir Santawy eine Stimme zu geben“, so die Wiener Menschenrechtsbeauftragte Shams Asadi. Die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh wurde zu insgesamt 38 Jahren Gefängnis und 148 Peitschenhieben verurteilt, weil sie sich für Frauenrechte einsetzte und die Todesstrafe kritisierte. Der in Wien studierende Ahmed Samir Santawy forschte vor allem zu den Rechten von Frauen in Ägypten. Während eines Besuchs in Ägypten wurde Ahmed Samir verhaftet und wegen „Verbreitung von Falschmeldungen auf Social Media“ zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.

„Als Wiener Menschenrechtsbeauftragte verurteile ich diese Praxis der Verletzung von Menschenrechten. Meinungsfreiheit, welche die Presse- und Informationsfreiheit einschließt, ist ein unerlässlicher Bestandteil der Grundrechte und des internationalen Rechts und gehören geachtet, geschützt und gefördert. Die gegenwärtige Lage in Afghanistan führt uns dieses Thema auf dramatische Weise vor Augen“, betont Asadi.

Die Religions- und Meinungsfreiheit sind ebenfalls tragende Säulen der Menschenrechtsstadt Wien! Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Diskriminierungen aufgrund der Religion sind leider auch in Wien ein Thema. Zahlreiche Initiativen und Projekte fördern in der Menschenrechtsstadt den transkulturellen und interreligiösen Dialog. Ein gutes Beispiel ist der Campus der Religionen in der Seestadt Aspern. „Es ist eine Herausforderung, das alltägliche Zusammenleben in einer pluralistischen Gesellschaft zu gestalten. Wir müssen die Vielfalt unserer Stadt als Stärke nutzen“, betont die Menschenrechtsbeauftragte abschließend.

Gaal: „5.996 Beratungen in zwei Jahren zeigen: Das Stadt Wien Frauenzentrum ist eine wichtige Anlaufstelle für die Wienerinnen“!

Kostenlose Information und Beratung für Frauen an 5 Tagen pro Woche

Zwei-Jahres-Jubiläum für das 2019 eröffnete „Stadt Wien Frauenzentrum“ in der Rathausstraße 2 (Hotline: 01/408 70 66). In zwei Jahren fanden insgesamt 5.996 Beratungen statt (1.8.2019-31.7.2021). Die Hauptthemen in der Beratung waren Scheidung, Trennung und die Beratung zu Obsorge und Kontaktrecht.

„Die Bilanz nach zwei Jahren zeigt, dass wir mit der Einrichtung des ,Stadt Wien Frauenzentrums‘ einen richtigen und wichtigen Schritt gesetzt haben, um Frauen in Wien noch besser zu unterstützen“, so Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin Kathrin Gaal. „Im Frauenzentrum wird jede Frau unterstützt und ernst genommen. Gerade in schwierigen Situationen ist es wichtig, sofort zu handeln und Frauen mit Beratung zu helfen. In Wien gibt es eine Vielzahl an Angeboten, um Frauen in ihrem persönlichen Leben bestmöglich zu unterstützen und zu fördern – egal, ob es um eine Trennung, Beratung für Alleinerziehende oder Mehrfachbelastung geht: Die Beraterinnen im Frauenzentrum haben den Überblick und können schnell und unkompliziert an die richtige Stelle weitervermitteln“, so Gaal.

Neben der Rechtsberatung, Sozialberatung und psychologischen Beratung nimmt das ,Stadt Wien Frauenzentrum‘ zusehends auch die Rolle einer Vermittlungsdrehscheibe für unterschiedliche Angebote für Frauen ein

Zwei-Jahres-Bilanz: 5.996 Beratungen

Das „Stadt Wien Frauenzentrum“ wurde am 25. 7. 2019 eröffnet. Schon in der „Soft Opening“-Woche fanden viele Beratungen statt. Die Zwei-Jahresbilanz (1. 8. 2019 bis 31. 7. 2021) zeigt: 5.996 Mal suchten Frauen im Frauenzentrum Rat.

Gesamtkontakte ab 1.8. 2019 bis 31.7.2021 nach Beratungsformat

Beratungsformat – Kontakte
Telefonisch
4921
Persönlich 412
Email 663
Gesamt 5996

Gesamtkontakte in den letzten 12 Monaten, 1.8.2020-31.7.2021 nach Beratungsformat

Telefonisch 2.791
Persönlich 91
E-Mail 441
Gesamt 3.323
Schnitt/Monat 277

Das Frauenzentrum hat sich nach zwei Jahren als Beratungseinrichtung gut etabliert. Es zeigt mit 5996 Kontakten in den ersten 24 Monaten eine sehr hohe Auslastung. In den letzten 12 Monaten (1.8.2020-31.7.2021) fanden insgesamt 3.323 Beratungen statt. Durch die Corona-Pandemie fand die Beratung in den vergangenen Monaten hauptsächlich telefonisch statt. Das Beratungsangebot wird von den Wienerinnen sehr gut angenommen.

Für die jeweilige Klientin stehen juristische Beratung, psychologische und sozialarbeiterische Unterstützung, sowie das Vermitteln von Informationen über Rechte und Möglichkeiten und das Planen der nächsten Schritte im Vordergrund.
Bei Bedarf werden alle Beraterinnen – Juristinnen, Psychologinnen und Sozialarbeiterinnen – tätig und arbeiten im Team gemeinsam, jede Frau wird individuell beraten und betreut.

Gerade Frauen, die viele Problem-Situationen und Herausforderungen zugleich lösen müssen – die sich etwa gerade in Trennung oder Scheidung befinden oder die psychologische Entlastung brauchen, profitieren vom Beratungsangebot im Frauenzentrum. Diese Gruppe stellt auch nach wie vor die Hauptzielgruppe für das Beratungsangebot dar.

Hauptthemen Trennung & Scheidung – Corona-Pandemie

Inhaltlich verzeichnet das Frauenzentrum im Jahr 2021 neben den weiterhin häufig nachgefragten Themen Trennung, Scheidung (32 % aller Beratungskontakte), Unterhalt (8 % aller Beratungskontakte), Obsorge und Kontaktrecht (8 % aller Beratungskontakte). Damit sind Fragen zu Trennung, Scheidung, Unterhalt, Obsorge und Kontaktrecht mit insgesamt 48 % an der Spitze der Beratungsthemen.

Daneben zeigt sich, dass sich die Bandbreite der nachgefragten Themen erweitert hat. Hier haben sich Fragen rund um die psychische Gesundheit, Geldprobleme, Information, Wohnen und Abklärung der sozialen Situation weiter verstärkt.

Im Rahmen der Beratungen zeigt sich außerdem die Komplexität der Fragestellungen. So gibt es immer wieder Klientinnen, deren Gewalterfahrungen im Laufe der Beratung im Frauenzentrum erstmals thematisiert werden. In diesen Fällen verweisen die Beraterinnen schnell und unkompliziert an die zuständigen Stellen, wie zum Beispiel den 24-h Frauennotruf der Stadt Wien oder den Frauenhaus-Notruf.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie wurden auch in der Beratung im Frauenzentrum sichtbar: Zu Beginn wurden vermehrt Anfragen hinsichtlich der Auswirkungen der Lockdowns auf Kontaktrecht und Obsorge verzeichnet, im Laufe der Pandemie dann zunehmend Anfragen betreffend psychische Gesundheit und finanzielle Notlagen oder Wohnen, sowie vermehrte Anfragen zu Trennung und Scheidung.

Thementage im Frauenzentrum: Oktober-Schwerpunkt „Frauen und Wohnen“

Seit 2020 werden in Zusammenarbeit mit anderen Beratungsstellen und Thementage mit speziellen Schwerpunkten im Frauenzentrum angeboten. So fanden Thementage betreffend „Unterstützung für mich“ mit dem Fokus „Psychisches Wohlbefinden“ statt, außerdem gab es einen Thementag für Alleinerzieherinnen sowie einen Schwerpunkt zu „Digitaler Aus- und Weiterbildung für Frauen“ in Kooperation mit dem waff (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds).

Im Herbst 2021 wird der Schwerpunkt auf den Themen „Frauen und Wohnen“ und „Frauen und Finanzielles“ liegen: Am 20. Oktober ist ein Beratungsschwerpunkt rund um das Thema Wohnen in Kooperation mit der Wohnberatung Wien geplant: Wienerinnen können sich an diesem Tag telefonisch von Expertinnen der Wohnberatung Wien informieren lassen. Im November beraten Expertinnen des Frauenzentrums zum Beratungsschwerpunkt „Rund um’s Geld“.

Kostenlose, anonyme und vertrauliche Beratung im Frauenzentrum

Das Frauenzentrum ist die zentrale Beratungs– und Informationsstelle der Stadt Wien für Frauen. Wienerinnen erhalten dort kostenlose Information und Erstberatung. Expertinnen helfen bei Fragen zu Scheidung, Obsorge, finanziellen oder psychischen Problemen oder informieren darüber, welche Beratungs- und Unterstützungsangebote es gibt. Geöffnet ist das Frauenzentrum in der Rathausstraße 2 (Innere Stadt) an fünf Tagen pro Woche. Unter der Nummer 01/408 70 66 ist das Frauenzentrum telefonisch erreichbar.

Frauen erhalten rechtliche Beratung sowie psychologische und sozialarbeiterische Beratung und Unterstützung, Die Beratung erfolgt vertraulich, auf Wunsch anonym und ist kostenlos. Die erste Information bekommen Frauen telefonisch oder per E-Mail. Für tiefergehende Beratung wird coronabedingt um Terminvereinbarung gebeten – unter 01/408 70 66.

Quelle