Gefährdung von Schulklasse – Fall für Volksanwalt

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Jetzt schaltet sich in der Causa Gefährdung von Schulklasse, die Volksanwaltschaft ein.

Noch nie gab es so ein Blackout von Lehrkräften, die eine ganze Schulklasse durch die geschlossenen Schranken und rot Signal durchwinkte.

Fall für den Volksanwalt

Mehrere Schulklassen durch fahrlässiges Handeln gefährdet – Volksanwaltschaft prüft

Volksanwalt Peter Fichtenbauer leitet im Fall der vermuteten Gefährdung von Schülerinnen und Schülern am Bahnhof Leobendorf ein amtswegiges Prüfverfahren ein.

Am Bahnhof Leobendorf wurden laut Medienberichten 50 Volksschülerinnen und -schüler aus Wien von ihren Begleitpersonen einer erheblichen Gefahr ausgesetzt, als diese sie dazu anhielten, die Gleise bei geschlossenen Schranken zu überqueren. Um einen im Bahnhof haltenden Zug nicht zu verpassen, seien die Begleitpersonen unter den Schranken durchgeklettert und hätten die Kinder auf die andere Seite durchgewinkt.

Volksanwalt Peter Fichtenbauer ist sehr besorgt: „Das Lehr- und Begleitpersonal hat für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu sorgen, hier dürfte das Gegenteil der Fall gewesen sein. Solche Aktionen können Menschenleben kosten!“ Er verweist auch darauf, dass Lehrkräfte nicht nur Wissen zu vermitteln haben, sondern für die Kinder Vorbilder sein sollen und korrekte Handlungsweisen vorleben müssen.

„Das richtige Verhalten im Straßenverkehr ist schon in der Volksschule ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts, der durch solch unüberlegte Aktionen konterkariert wird“, so der Volksanwalt. Die Volksanwaltschaft wird den Fall daher eingehend prüfen und fordert eine vollständige Aufklärung in Zusammenarbeit mit den betroffenen Behörden.

Wie dumm dürfen Lehrer sein?

Es ist ein großes Glück, dass wir nicht eine Schlagzeile mit toten Kindern schreiben müssen. Sie haben noch dazu der Lehrkraft blind folgen müssen. Weil diese ja die “Erwachsenen” waren.

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