„Gerechtigkeit“ kann nicht erzwungen werden

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Update:

Hier mehr dazu

Me Too, es ist zu einem großen Begriff geworden.

Auf Deutsch: „Ich bin auch betroffen“!
Diesmal sind die Tiroler Festspiele betroffen.

Missbrauch kann überall stattfinden.
Fakt ist: Wie geht man mit dem Trauma um?

Wo beginnt Missbrauch?
Wo endet Missbrauch?

Fakt ist auch: Es gibt keine Mitschuld der Opfer!
Fakt ist aber auch, die Täter arbeiten oft in einer Machtposition, und sind sich dieser Macht scheinbar nicht bewusst.

Warum wird man Opfer von solchen Menschen?

Jeder Mensch sucht Geborgenheit und Anerkennung. Will zuhören, will geliebt werden, aber nicht Sexuell, sondern, durch Anerkennung, Respekt, Wertschätzung.

Die Dunkle Seite der Macht kennt dies alles nicht. Macht ist oft Narzisstisch, Psychopathisch gestrickt. Den anderen verletzen, täuschen, manipulieren.

Keiner hat Schuld wenn er missbraucht wurde, wird. Doch Opfer leiden und wollen oft sogar nur noch sterben. Was schrecklich ist, allein der Wunsch zu sterben.

Täter wissen nicht wirklich, können nicht begreifen was diese anrichten.

Jetzt wird ein Musik Professor beschuldigt, ich nenne hier keine Namen, heute in ZIB 2 wurde alles eh oft genug genannt. Zwei Frauen und mehr klagen den Mann an.

Er sagt: „Ich habe nichts getan“!

Für ihn ist es auch so und für Freunde und Kollegen von ihm auch. Er kann gar nicht begreifen, was die Frauen empfunden haben. Hier würde nur Aufarbeitung auf beiden Seiten sinnvoll sein. Beide Seiten sollen sagen und beide Seiten sollen sich mitteilen.

Es handelt sich um Erwachsene Frauen, keine Kinder, die hier vor der Kamera gesprochen haben. Mutig gesprochen haben. Ein Täter begreift oft nicht einmal, dass er Täter ist. Noch im Gefängnis halten sich viele für unschuldig.

Als Erwachsener sollte man anders mit solchen Vorwürfen umgehen können. Als Kind ist man hilflos, als Erwachsener kann einem ein guter Therapeut helfen, wenn einem selbst die Worte fehlen.

Allen betroffenen alles gute.

Hier mehr über die Vorwürfe gegen den Mann

Es geht auch um die Tiroler Festspiele. Es ist immer schade, wenn es so endet, im Konflikt und Verbaler Gewalt, Drohungen und Gericht.

Hier sind Fachleute als Helfer gefragt, Streitschlichter, Therapeuten etc. Und es sollte auch genug Geld dafür da sein. Zu Ehren der Festspiele, wünsche ich mir eine gütige Lösung.

Auch zu Ehren Politik und Wirtschaft. Lernen wir daraus und machen uns nicht gegenseitig immer fertiger. Es bringt keine Lösung und wir alle brauchen Lösungen.