Hauptverdächtige amtsbekannt: Die Geschichte eines Opfers?

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Der Hauptverdächtige ist amtsbekannt und lebt sogar in einer Sozialeinrichtung.

Gegen die Hauptverdächtige (15), die in einer Sozialeinrichtung für Jugendliche in Niederösterreich lebt, wird außerdem bereits seit Anfang November wegen Nötigung und gefährlicher Drohung ermittelt. Sie soll am 3. November eine ähnliche Tat begangen haben und eine Gleichaltrige niedergeschlagen und mit dem Umbringen bedroht haben. Ein Sozialarbeiter eines Jugendzentrums im Bezirk Tulln hatte die Tat gesehen und die Polizei verständigt, berichtete Keiblinger.

Natürlich findet so ein „cooler Typ“ gleich Nachahmer. Sie fühlen sich als „Helden“ wenn sie wehrlose in Angst und Schrecken versetzen. Viele kennen so eine Situation.

„Gericht wird keinesfalls Haftstrafe aussprechen“

Mit der gleichen Härte, mit der Patricia verprügelt wurde, werden Gerichte in diesem aufsehenerregenden Fall aber wohl nicht vorgehen (können). Dazu der Wiener Top- Anwalt Alfred Boran: „Die Sache ist klar: Das Gericht wird keinesfalls eine Haftstrafe aussprechen. Und für eine Geldstrafe sind die Tatverdächtigen zu jung.“ Erwartetes Strafausmaß: maximal Sozialarbeitsstunden. Bis zu drei Jahre Haft wegen Verhetzung hingegen drohen jenen Postern, die auf Facebook ihrer Wut auf die Schläger- Clique freien Lauf lassen.

Hier der ganze, schockierende Artikel

„Es gibt viele Probleme in der Justiz und Recht ist nicht immer Gerechtigkeit“, sagt ein Sozialarbeiter. Wir haben viele Probleme mit Menschen die ihren Weg nicht wissen, die Soziopathisch veranlagt sind, oder Narzisstisch. Menschen die schon verloren sind, bevor sie überhaupt erwachsen sind. Da darf man aber nicht vergessen, auch diese Menschen waren bevor sie zu Tätern wurden Opfer. Oft liegt es versteckt im Elternhaus, ist aber schwer strafrechtlich zu verfolgen. Die Eltern sind oft ebenfalls psychisch krank, Alkoholiker, Gewalt in der Familie, etc. Die Mutter streitet weiter alles ab, es geht bis hin zum sexuellen Missbrauch“!

„Der Täter sucht sich danach wieder einen schwächeren den er als Ventil benutzt. Es ist ein Kreis wo wir nur schwer einen Zugang finden, bzw. wo man überhaupt je rauskommt. Die Eltern Migranten haben oft auch kaum Bildung, leben von Sozialhilfe etc. Es wird noch viel mehr Opfer und Täter geben. Der Kreis wird immer größer statt kleiner“.