Hilfe haben diese Menschen angeblich nicht gefunden

Femizid
Foto: pixabay, zib

Update: 28. 6: Wie ihr sicher gelesen habt, hat eine Ärztin ihre Praxis wegen Morddrohungen geschlossen. Sie hat um Hilfe gebeten und dies war die Antwort darauf.

Quelle, Zitat, Twitter: Das Opfer stellt sich medial dar. Das Opfer will damit sein eigenes Fortkommen fördern, stellt den Fall dramatischer dar, als er ist. Das Opfer sucht sich hoffentlich psychologische Hilfe.” Die Argumentation höre ich oft, allerdings von Täter-AnwältInnen. Nicht von der Polizei.

Geht es ihnen auch so: „Sie wollen Hilfe und finden keine“?
Wenn die Hilfe zu schwach ist, oder gar zum Gegenteil wird, dann ist die Gefahr sehr groß für Verzweiflungstaten und auch andere Taten.

Hilfe ist nicht gleich Hilfe.

Da stimmt grob etwas nicht in dem Land! Eine Frau hat Angst und die welche ihr helfen sollen meinen nur: „Die macht sich wichtig“!

Viele Beschwerden erreichen gerade unsere Redaktion: Der Verdacht auf den jüngsten Mord und Selbstmord bewegt die Bevölkerung dermaßen und die Kritik nach. Suchen Sie sich halt Hilfe, sehen viele nur als Verhöhnung.

Auch Angehörige von Hinterbliebenen melden sich: „Meine Eltern haben sich Hilfe gesucht, doch am Ende fühlten diese sich mehr verhöhnt, weil sich ja an der Situation selbst nichts zum besseren bewegte, der Fall ist schon lange her, kein Aktueller, meine Eltern sind schon lange am Friedhof, schreibt die Frau, die damals meinte, nur durch Glück überlebt zu haben. „Auch ich werde mich nie erholen“!schreibt diese weiter, Hilfe bekomme auch diese Frau keine.

Im Gegenteil, Verhöhnung der Gesellschaft, der Ämter und Behörden. „Sie schlafe viel, lebe von der wenigen Sozialhilfe, die ihr bleibt. Sie schlafe deshalb viel, weil diese viele Medikamente nehmen müsse, auch gegen eine schwere körperliche Erkrankung, Atemnot inklusive.

Trotzdem werde diese Frau von Behörde zu Behörde geschickt und am Ende kommt nichts heraus.

Sie müsse sich immer wieder bei Firmen vorstellen: Stress, Busfahren, und wieder warten auf den nächsten.

Polizeibericht:

Ehepaar tot in Wohnung aufgefunden

Ein 84-jähriger Mann wählte den Notruf und gab an, dass er und seine Frau (82) sich umbringen werden. Die alarmierten Beamten fuhren sofort zur Wohnung, wo das Ehepaar sowie der Hund der Familie tot aufgefunden wurden.
Alle wiesen Schussverletzungen auf.
Laut derzeitigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass der Mann zunächst den Hund, die Frau und danach sich selbst erschossen hat.
In der Wohnung wurde ein Abschiedsbrief sowie die Schusswaffe aufgefunden und sichergestellt. Derzeit wird die polizeiliche Kommisionierung durchgeführt.

Holzleitner: 18. Femizid – Nationaler Schulterschluss im Kampf gegen Femizide

SPÖ-Frauenvorsitzende fordert Krisengipfel und Ende des Schweigens der Frauenministerin.

SPÖ-Frauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner ist schockiert über den 18. Femizid in …

Quelle
Redaktionelle Adaption einer per APA-OTS verbreiteten Presseaussendung.