Hilferufe aus KUCHL: “Unsere Leute dürfen nicht mehr zur Arbeit”!

Update: Außenminister Schallenberg positiv getestet.

Sporthilfe für Niederösterreich, der zweiter Artikel.

Update: 17. 10: Kommen nicht mehr raus und nicht mehr rein.

Kuchl: Menschen mit den Nerven am Ende.

oe24: “Keine Kooperation”
Die Zuspitzung der Situation in Kuchl und im Tennengau dürfte zum Teil auch einer gewissen Ignoranz einzelner Bürger gegenüber den bisherigen Maßnahmen zurückzuführen sein. “Wir haben in Kuchl keine Cluster mehr feststellen können”, sagte Landessanitätsdirektoren Petra Juhasz am Donnerstag. “Es gab beim Angeben möglicher Kontaktpersonen von Infizierten keine Kooperation mehr. Viele haben Symptome, lassen sich aber nicht testen, um nicht in Quarantäne zu müssen.” In sozialen Medien werde sogar dazu aufgerufen, unkooperativ zu sein und sich nicht an die Maßnahmen zu halten.

Unternehmer schlagen heute in oe24 TV Alarm! “Unsere Leute dürfen nicht mehr zur Arbeit”! Sie fürchten großen Verlust.

Die Arbeiter können nicht mehr im Ort, die anderen nicht raus!

Alle sind komplett fertig heute den 16. 10. 2020!

Coronavirus: Lage in Österreich spitzt sich weiter zu

Coronavirus: Herbstferienzeit zum Daheimbleiben

Jugendnotfallstelle bittet um Unterstützung

Schutzschirm für Niederösterreichs Sportvereine.

LR Danninger, KO Schneeberger und KO Hundsmüller präsentieren „Geisterspielprämie“

„Unser Ziel muss es sein, einen zweiten Lockdown mit aller Kraft zu verhindern“, sagte Sport-Landesrat Jochen Danninger am heutigen Donnerstag in St. Pölten, wo er gemeinsam mit den Klubobmännern Klaus Schneeberger (VP) und Reinhard Hundsmüller (SP) einen neuen Schutzschirm für Niederösterreichs Sportvereine präsentierte.

Dass seit dem 5. Oktober die meisten Sportveranstaltungen in Bezirken mit der Corona-Ampelfarbe Orange ohne Zuschauer stattfinden müssten, treffe die Sportvereine hart, meinte Danninger: „Sie zeichnen unsere Sportlandschaft aus, sorgen für die Sportstars von morgen, halten die Menschen gesund und sind wesentlich für das gesellschaftliche Miteinander“.

Der Bund habe zwar den NPO-Fonds bis Ende des Jahres verlängert, dieser decke auch die Fixkosten, nicht aber den Einnahmenentfall oder z. B. die Kosten für Schiedsrichter. „Deshalb hat das Land Niederösterreich zusätzlich zur NPO-Fonds-Förderung des Bundes einen Schutzschirm eingerichtet, der in Form von ‚Geisterspielprämien‘ in Bezirken mit der Corona-Ampelfarbe Orange zur Auszahlung gelangt. In Summe werden damit rund 2 Millionen Euro schnell und unbürokratisch an die heimischen Sportvereine ausgeschüttet“, betonte der Sport-Landesrat.

Je nach Sportart und Liga beträgt die Prämie pro „Geisterspiel“ im Zeitraum von 5. Oktober bis 31. Dezember 2020 mindestens 500 bis maximal 3.500 Euro in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse. „Ansuchen können Sportvereine, die ihren Vereinssitz in Niederösterreich haben, in der Saison 2020/2021 Meisterschaftsbetrieb haben, Nachwuchsarbeit leisten, für den NPO-Fonds angesucht haben und Einnahmen aus dem Ticketverkauf 2019 nachweisen können. Das betrifft in Niederösterreich rund 500 Vereine“, präzisierte Danninger.

Die Richtlinien sind nach dem Beschluss der Landesregierung ab 21. Oktober auf der Webseite des Landes Niederösterreich abrufbar. Die ersten Anträge können mit Anfang November für die „Geisterspiele“ des Vormonats ab 5. Oktober gestellt werden. „Ich bin überzeugt, mit diesem möglichst breiten Schutzschirm werden wir den wirtschaftlichen Fortbestand der heimischen Sportvereine sichern können“, so der Landesrat abschließend.

SP-Klubobmann Hundsmüller sprach von einer vernünftigen Regelung im Sinne des Landes, des Sports und der Jugend, da jede Liga andere Kosten habe und die Planbarkeit aufrechterhalten werden müsse. „Es ist sehr wichtig, Niederösterreichs Sportvereinen diese Hilfestellung angedeihen zu lassen. Schließlich fußen sie im Wesentlichen auf dem Ehrenamt und haften die Funktionäre mit ihrem persönlichen Eigentum“.

VP-Klubobmann Schneeberger verwies auf seine unmittelbare Betroffenheit als Bürgermeister im orange-markierten Wiener Neustadt und bedankte sich für die punktgenaue Definition der Förderung und das gemeinsame Finden einer sinnvollen Lösung, bei der man wie im Sport als Team aufgetreten sei: „Damit helfen wir wirklich – sowohl den ehrenamtlichen Funktionären als auch bei der Absicherung des Sportlandes Niederösterreich“.

Zudem hat das Land Niederösterreich für die Sportvereine unter der Nummer 02742/9005-12597 eine Hotline ins Leben gerufen, um sie bei ihren Anträgen zu unterstützen. Überdies steht die Aktion „Service Freiwillige“ unter der Nummer 0810/001092 mit einem Steuerberater zur Verfügung, der im Bedarfsfall kostenlos die Einreichung und Abwicklung der Antragsstellung übernimmt.

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