Interview und Analyse nach Eklat bei Trauerfeier – Kottingbrunn

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 Selbstschuld, sagt Psychotherapeutin A. H.

Update: 3. 11. 2019: Die Meldungen rund um die Trauerfeier werden immer widersprüchlicher. Die Kronen Zeitung schreibt, was ganz anderes. Hier beide Seiten. Die Gerichte müssen entscheiden. Es gilt für alle die Unschuldsvermutung.

Kronen Zeitung: Paukenschlag, Opfer filmte Trauerfeier!

oe24:

Todesdrohung gegen Frau ohne Kopftuch

Prügel-Opfer: ‘Warum wurde ich angespuckt?’

Die Frau wird trotz (Schädelprellung) weiter bedroht!

So sei, die Frau selbst schuld, dass sie geschlagen wurde, weil diese nicht richtig im Benehmen war, einfach die Trauerfeier besuchte und nicht richtig Ritual gekleidet war.

“Außerdem, kannte die Frau die Opfer nicht, war irgend eine Obfrau von einem Verein und tauchte mit zwei Frauen bei uns auf. Es war einigen zuviel, doch die Frau übertreibt”! Sagt jemand jetzt der ebenfalls anwesend war.

Frau Sigrid Roßmanith, wirkt da schon klarer: So etwas hätte trotzdem nicht geschehen dürfen, es geht nur, wenn man aus einem steifen System nicht weiter schaut. Das ganze hätte müssen nicht in solchen Verletzungen eskalieren.

Sie ist ja gegangen, die sind ihr aber bis zum Auto nach und haben weiter auf die Frau und Freundin eingeschlagen!

Auch in unserer Kultur gibt es solche Menschen, die einfach prügeln, schreien, schimpfen, Ausdrücke die man nicht in den Mund nehmen will.

Die obere Aussage war für die verletzte ein weiteres Trauma, so hat ihr die Therapeutin unterstellt, sie wollte sich in den Vordergrund stellen. Und hier genau hier setzt an, was ich immer sage: Die eigene Geschichte der Therapeutin, die sie plötzlich projiziert: Wie sie von der Katholischen Kirche spricht und deren Zwang vom Kopftuch. Sie würde es aufsetzen, Respekt zeigen: Da erkennt man sofort, wie sie erzogen wurde, da braucht man nicht mehr zu sagen: Sie projiziert ihren eigenen Schmerz, Trauer ihres kleinen ICHS auf diese Frau.

Genau so könnte man, was ich hier jetzt nicht aussprechen will, es gibt für alles eine Entschuldigung, wenn man danach sucht.

Fakt ist, so darf keiner ausrasten. Das sagte auch Frau Dr. Sigrud Roßmanith. Und trotzdem muss für alle laut unseres Rechtsstaates die Unschuldsvermutung gelten.

Eine der angreifenden soll übrigens SPÖ Politikerin sein: Hier will die FPÖ, die SPÖ soll jetzt dementsprechend handeln.

Hier der Vorbericht

Zu Frau Therapeutin H. kann man nur sagen: “Sie hat weiten Schaden angerichtet, vor allem an der geschlagenen, hat man ebenfalls sehr gut gesehen: Trotzdem gilt die Unschuldsvermutung. Und so sehen wir, welchen großen Schaden auch immer wieder Therapeuten anrichten können. Keine Brüche der Frau, aber sogar Schädelprellung.

Waren jetzt die Mordopfer auch selbst schuld? Weil die Frau gezwungen wurde Kopftuch zu tragen, wie man lesen kann? Und viel mehr. Die Kinder vielleicht geschrien haben. Kinder mit 11 Monaten und zwei Jahren?

Die Therapeutin sollte ihre eigenen Verletzungen ansehen.

Dabei wurde noch schrecklicheres verhindert, was wenn sie ein Messer gehabt hätten?

Wie wenig auch manche Therapeuten nachdenken!