Jetzt will man die NÖGKK“ abschaffen?

Informations-Betriebsversammlung bei der NÖGKK | © NÖGKK
Informations-Betriebsversammlung bei der NÖGKK | © NÖGKK

Hände weg von unserer Niederösterreichischen Gebietskranken Kasse !

Viele Arbeitnehmer sind bis jetzt dort versichert.
Bald nicht mehr? Doch wo dann?
Wo soll der Weg hingehen?

„Hände weg von unserer NÖGKK“

Nach der AUVA soll es auch der NÖGKK an den Kragen gehen!

Betriebsrat hält mit Beschäftigten Informations-Betriebsversammlungen ab.

Im Rahmen von Betriebsversammlungen informierte der Betriebsrat der NÖ Gebietskrankenkasse unter Zentralbetriebsrat KR Michael Fiala heute, Montag, die rund 1 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verwaltungs- und medizinischen Bereiches seines Trägers.

„Seit den ersten Ankündigungen der schwarz-blauen Regierung zur Zerschlagung der derzeitigen Kassenstruktur ist die Verunsicherung unserer Mitarbeiter, aber auch unserer Kunden groß“, berichtet Fiala. „Denn kürzen heißt bei den Menschen sparen. Davon wären nicht nur Beschäftigte in allen Sozialversicherungsträgern betroffen, sondern auch tausende Versicherte, die derzeit in unseren 24 Service-Centern kundennah Rat und Hilfe bekommen.“ Denn kommt die Zentralisierung der Krankenkasse in einem Moloch in Wien, „dann gibt es diese wohnortnahe Kundenbetreuung nicht mehr, dann sitzen Kranke und verzweifelte Menschen einem Computer gegenüber und nicht mehr einem Menschen, der ihr Problem menschlich löst. Damit widerspricht diese Regierung gleich bei einer der ersten Maßnahmen ihrem eigenen Motto, wonach nicht bei den Menschen gespart werden solle“, so Fiala.

Das große Interesse an der Betriebsversammlung bewies für Fiala auch ganz deutlich, dass „hier viele Mitarbeiter Angst um ihren Arbeitsplatz haben. Mitarbeiter, die engagiert sind, die gut ausgebildet sind und mit Freude und Einsatz gute Arbeit machen – Frau Ministerin, so geht man nicht mit Menschen um!“

Betriebsversammlungen ein erster Schritt

Die Betriebsversammlungen, die nicht nur in der NÖGKK, sondern in allen Sozialversicherungsträgern abgehalten werden, sind laut Fiala nur ein erster Schritt. „Werden wir nicht gehört, werden wir zu allen demokratisch legitimierten Mitteln greifen, um uns gegen die mutwillige Zerschlagung erfolgreicher Einrichtungen zu wehren!“

 

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