Man sollte „medizinische REHA-Zentren“ nicht schließen sondern für Kranke nutzen

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Einrichtungen sollten als Ausweichmöglichkeit für Krankenhäuser zur Verfügung stehen. Dafür sind die Zentren bestens gerüstet. Keine unüberlegten Aktionen, die für das Land nachteilig sind.

Gesundheitsminister Anschober hat kürzlich die Schließung diverser REHA- Zentren bekannt gegeben.

Bürgermeisterkandidat HC Strache gibt zu bedenken, dies keinesfalls zu tun, sondern die Einrichtungen als Ausweichmöglichkeit für Krankenhäuser zur Verfügung zu stellen. Es braucht weiter eine gesicherte und funktionierende medizinische REHA-Versorgung für Herzinfarkt-, Schlaganfall-, COPD- und andere Patienten. Strache weiter: Die kann man doch jetzt nicht einfach nach Hause schicken und ebenso kann man REHA-Patienten nicht neben Corona-Patienten betreuen.

Es wäre vernünftig, Ausweichmöglichkeiten für Krankenhäuser zur Verfügung zu stellen, um im Bedarfsfall zusätzlich Betten für an Corona erkrankte Patienten in den dafür vorgesehenen Spitälern schaffen zu können, so Strache.

Mit den staatlichen REHA-Zentren und Spitälern geht es einfach, aber mit den Privatspitälern muss ein gemeinsamer Weg erarbeitet werden, wo auch die Kosten angesprochen werden und wie nach der Krise um den Corona-Virus weiter verfahren wird.

Ein planloses Drüberfahren ist sicher der falsche Weg, schloss Strache.

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