Mord in Amstetten – Gutachten Streit beginnt

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Der Verdächtige, für den die Unschuldsvermutung zu gelten hat, schweigt!

Für die Angehörigen ist alles nur noch verzweifelt.

Haben sie den Täter oder nicht?

Die Nerven zum zerreißen. Nicht nur der Verlust der Mutter, Frau und Freundin wiegt schwer.

oe24:

Mord in Amstetten: Gutachten in Auftrag gegeben.

Die Staatanwaltschaft gab ein psychiatrisches Gutachten über den 39-Jährigen, der Ende Mai eine 52-Jährige erwürgt haben soll, in Auftrag.

St. Pölten/Amstetten. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten hat im Fall der Tötung einer 52-jährigen Oberösterreicherin Ende Mai im Amstettner Stadtteil Greinsfurth ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben. Damit soll die Zurechnungsfähigkeit des 39-jährigen Verdächtigen zum Tatzeitpunkt geklärt werden. Der nun vorliegende Obduktions-Endbericht bestätigte, dass die Frau durch Erwürgen starb.

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Verdächtiger gibt kuriose Erklärung ab

39-Jähriger spricht von einem Zusammenstoß und einem Handy-Kauf.

Der 39-Jährige, der eine 52 Jahre alte Oberösterreicherin Ende Mai im Amstettner Stadtteil Greinsfurth erwürgt haben soll, hat bei der Einvernahme angegeben, das Handy des Opfers gekauft zu haben. Das Mobiltelefon war bei der Festnahme beim Beschuldigten gefunden worden. Auch für die DNA-Spuren, die ihn belasten, hat der Deutsche laut Anwalt Franz Lima eine Erklärung.

Der Verdächtige gab zu Protokoll, das Handy der 52-Jährigen von einem Mann mit einem Auto mit Melker Kennzeichen erworben zu haben. Gekauft habe er es deshalb, weil sein eigenes Mobiltelefon kaputt war. „Der Preis waren rund 70 Euro“, sagte Lima am Freitag auf Anfrage der APA.

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