Mordverdacht an zwei Kindern: Für Haftbefehl reicht es nicht!

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Die Aussagen der Nachbarn, nützen nichts.

Weil alle zu sehr verzweigt zu einander sind.

Update: Jetzt ist es Mordverdacht an 3 Kindern. Der Täter ist wegen Vergwaltigung an einer 72 jährigen Frau noch in Haft. Für diese Morde reicht es noch nicht aus. Zuwenig Beweise laut Experten.

Was jetzt? Wie geht man mit einem um, der unter Mordverdacht steht?
Für den aber trotzdem die Unschuldsvermutung zu gelten hat?

Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatten am Mittwoch überraschend bekanntgegeben, dass der 43-Jährige in dem Fall unter Mordverdacht steht.

Braunschweig/Wiesbaden. Es gab Schlagzeilen und viele Hinweise – aber auch drei Tage nach der Bekanntgabe der Mordermittlungen gegen einen Deutschen im Fall des seit 13 Jahren verschwundenen Mädchens Maddie sind weitere Details nicht bekannt. Die Verteidiger des Verdächtigen wollten sich zunächst nicht äußern. Bekannt wurde aber, dass Zusammenhänge zu einem Fall in Sachsen-Anhalt geprüft werden.

Fall Maddie: Verdächtiger kam wegen Behörden-Panne frei

Und auch jetzt, für einen Haftbefehl reicht es nicht!

Der Verdächtige im Fall der vor 13 Jahren verschwundenen Madeleine “Maddie” McCann ist einem Pressebericht zufolge vor knapp zwei Jahren in Schleswig-Holstein zeitweise aus der Haft entlassen worden. Der 43-jährige Deutsche habe sich anschließend frei in Europa bewegen können und sei nach Italien gereist, berichtete die “Süddeutsche Zeitung” am Freitag.

Bei dem Mann handelt es sich um einen 43-jährigen Deutschen gegen den die Staatsanwaltschaft Braunschweig Mordermittlungen gegen einen 43-jährigen Deutschen eingeleitet. Wie das deutsche Bundeskriminalamt mitteilte, handelt es sich bei dem Beschuldigten um einen mehrfach vorbestraften Sexualstraftäter, der derzeit in anderer Sache eine längere Haftstrafe verbüßt.

Ein Widerspruch scheint dem nächsten zu folgen: “Er kam frei”! Dann sitzt er wieder wegen eines anderen Fall im Gefängnis. Aber für die zwei Mordverdachtsfälle an Kindern reicht es noch immer nicht?

Ex-Nachbarin: ‘Er war immer ein bisschen wütend’

Mädchen vergewaltigt: Familienvater verurteilt

Mehrere Selbstmordversuche, eine Belastungsstörung, dazu Hassgefühle gegen sich selbst – die Folgen einer Vergewaltigung waren für ein jetzt 13-jähriges Mädchen furchtbar. Jetzt wurde der Täter, ein Bekannter der Familie und mehrfacher Vater, zu acht Jahren verurteilt.

Steckt Christian B. auch hinter dem Verschwinden von Inga (5)?