Nachtrag zum Vorfall in der Klosterkirche Maria Immaculata

Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib
Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib

Wie bereits berichtet ist es am 27. Dezember 2018 zu einem Überfall in der Klosterkir-che Maria Immaculata gekommen, bei dem fünf der insgesamt sechs Opfer verletzt wurden.
Laut derzeitigem Ermittlungsstand hat sich ein aktiver Täter in den Räumlichkeiten befunden.
Es ist nach wie vor nicht auszuschließen, dass ein zweiter Täter beteiligt war.
Da es sich um einen sehr großflächigen Tatort mit mehreren Räumen handelt, wird eine genaue Schadensaufstellung erbracht, sobald die Räumlichkeiten und Wertgegenstände durch die Opfer genauer überprüft wurden. Es ist momentan davon auszugehen, dass eine Faustfeuerwaffe, die eines der Opfer rechtmäßig besessen hat, sowie Bargeldbeträge aus den Geldbörsen der festgehaltenen Personen gestohlen wurden. In den Räumlichkeiten wurden zahlreiche Spuren durch die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes sichergestellt, die in den kommenden Tagen ausgewertet werden. Rund um das Motiv der Tat wird weiterhin in Richtung Raub, als auch in Richtung anderer Gewaltdelikte ermittelt.

Das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich 02 ersucht die Bevölkerung um Hinweise (auch vertraulich) rund um den Vorfall. Informationen zu verdächtigen Fahrzeugen, die vermutlich bereits in den Vormittagsstunden abgestellt wurden, bzw. verdächtige Personen mit einer oder zwei Taschen in der Hand sowie Hinweise zum Täter selbst –
Männliche Person, ca. 35 Jahre alt, ca. 185cm groß, stämmige, kräftige Statur, kurzes Haar, vermutlich aufgeklebter Bart, schwarze Hose, dunkelbraune Jacke, hellbraune Schuhe mit grobem Profil und seitlich rötlicher Färbung – werden an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01-31310-33800 bzw. Durchwahl 33200 erbeten.

Quelle