Nichtgehörte zweistündige Hilferufe zweier Mädchen

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Der bekannte Wiener Sozialforscher Rainer König-Hollerwöger begleitete als deren Vertrauensperson die 6-jährige Laureen K. und 8-jährige Isabell Maria K. aus dem Burgenland am 23. 4. 2021 bis zu deren gerichtlich angeordneten Kindesabnahme. Vier Personen des Magistrates für Soziales Eisenstadt mit einem Großaufgebot von Polizisten trennten die Kinder vom Vater Gernot Z. und dessen Lebensgefährtin Tanja U.. Ohne eine einzige persönliche Bezugsperson in einem roten Taxi mit ihnen völlig unbekannten Menschen wurden sie zu einem ihnen völlig unbekannten Zielort gebracht, letztlich ins SOS Kinderdorf Burgenland. Schon einige Zeit davor wurde ein Gutachten der Psychotherapeutin und Psychologin Christine Arwanitakis über den Anwalt des Kindesvaters, Thomas Kaumberger, der Richterin in Eisenstadt über die jahrelange schwere kindliche Traumatisierung durch mütterliche Gewalt an Isabell Maria und Laureen zur Kenntnis gebracht. Zuletzt gab es von ihr und Rainer König-Hollerwöger Stellungnahmen zu der Kindesabnahme und den Missbrauchsvorwürfen in Richtung Ehemann der Kindesmutter. Der Autor und internationale Gewaltexperte König-Hollerwöger, Präsident von IPS-WIEN, forderte die amtshandelnden Personen vom Magistrat Eisenstadt und die Polizei laufend bittend auf, die in ihrer kindlich existentiellen Not hinter einen Wandverbau im Haus kauernden, um ihren Papa und ihr Leben schreienden Mädchen zu hören und im Sinne der UNO-Kinderrechtskonvention zu handeln. Auch die Fragen von Laureen, ob die amtshandelnden Personen nicht wüssten, was mit ihrer Schwester Isabell Maria und ihr selbst geschehen und in schriftlicher Form vorhanden ist, blieben unbeantwortet.

Der weinend am Boden kauernde Vater wurde aufgrund der Anweisung der handelnden Vertreterinnen der Geschäftsstelle für Soziales in Eisenstadt zur Verabschiedung seiner eigenen Kinder zurückbeordert. Er wurde in einem nicht nachvollziehbaren Blitzverfahren mit einem richterlichen Befehl am Eingangstor seines mütterlichen Hauses verhaftet und bereits zur entsprechenden Polizeidienststellte ohne einen Widerstand zu leisten mit einem Polizeiauto weggeführt. Noch am selben Abend wurde im Beisein seines Rechtsanwaltes Thomas Kaumberger beschlossen, den Kindesvater nicht zu inhaftieren.

SOS Kinderdörfer: Klasnic als Leiterin der Aufklärungskommission ist Affront gegen Gewaltopfer.

Kirchenopfer: Hat sogar eigene Kinder geohrfeigt und wollte sich nicht entschuldigen dafür.

Waltraud Klasnic wurde designiert, die Leitung der Aufklärungskommission rund um Macht-Missbrauch in SOS Kinderdörfern zu übernehmen – das lässt nichts Gutes ahnen, denn bereits als Leiterin der kircheneigenen Kommission für die Opfer kirchlicher Gewalt in Österreich hat sie den Betroffenen mehr geschadet als genutzt: „Klasnic hat in den 11 Jahren ihrer Tätigkeit dazu beigetragen, dass Täter geschützt werden, sie hat deren Daten verschleiert und eine eigenständige Vernetzung der Betroffenen unterbunden. Infolge konnten die Gerichte der Täter nicht habhaft wurden und die Betroffenen wurden von Klasnic mit Almosen abgetan“, so sieht es Sepp Rothwangl, Obmann der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt. Kein Wunder, die Kommission wurde ja auch damals von der kath. Kirche eingerichtet und auch von dieser finanziert.

Eigene Kinder geohrfeigt

Auch bei den SOS Kinderdörfern sind die Voraussetzungen ähnlich ungünstig. „Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht. Das ist ein Affront gegen alle kirchlichen Gewaltopfer, die viele Jahre hindurch von Klasnic abgewiesen wurden oder bei denen sie das, was ihnen widerfahren ist, verharmlost und die Täter geschützt hat.“ Rothwangl erinnert auch daran, dass Klasnic sich 2019 frohgemut zu Ohrfeigen bei ihren eigenen Kindern bekannt hat, und dass sie außerdem mit ihrer Werbeagentur gut an den Gewaltopfern verdiente. Später hat sie die gleiche Dienstleistung (“gewerblicher Täterschutz”) dem ÖSV angeboten hat. Der „Persilschein“, den sie dem ÖSV ausgestellt hat, hat sich in der Folge als grob falsch herausgestellt.

„Wir fordern eine staatliche Kommission zur Aufklärung aller Gewaltverbrechen in entsprechenden Einrichtungen unter Ausschluss von gewerblichen TätervertreterInnen wie Klasnic, die eine Art „Weißwaschung“ mit ihrer Werbeagentur anbietet”, schließt Rothwangl.

Vergewaltigung und Missbrauch keine Gewalt? Ein Richter sieht es so!

Ein Richter sieht es so in seiner kranken Allmacht.

Gewalt und Missbrauch in SOS-Kinderdörfern in Afrika und Asien

Papst: Kindesmissbrauch ist „psychologischer Mord“

Papst Franziskus hat sexuellen Kindesmissbrauch als seelischen Mord bezeichnet. Der Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung sei eine Pflicht aller Staaten. Die Taten würden in Schulen, beim Sport, in Freizeiteinrichtungen und Religionsgemeinschaften sowie bei Einzelpersonen verübt und müssten konsequent aufgedeckt werden, so das katholische Kirchenoberhaupt.

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