Pädophilen Prozess – Mutter bekämpft Urteil

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Die Mutter die im Rollstuhl sitzt bekam 7 Jahre Haft.

Der Vater der ebenfalls schwer verkrüppelt ist und kleinwüchsig, bekam rund 14 Jahre Haft.

Der Bekannte der ebenfalls beteiligt war, ebenfalls Jahre lang in Haft.

Es war so ein schwerer Missbrauch, die Kinder sind für ihr Leben gezeichnet.

Die Kinder lebten aber trotzdem bis zum Urteil bei der Mutter. Das Jugendamt dazu: „Weil die Mutter im Rollstuhl sitzt und eine Pflegerin brauchte haben wir dies verantworten können“!

Jetzt leben die Kinder bei den Großeltern von einem der verurteilten.

Pädophilen-Opfer bei Großmutter untergebracht

Nach den Urteilen im Pädophilen-Prozess in Wien bleiben die Kinder, die vom eigenen Vater jahrelang missbraucht und „verliehen“ worden waren, vorerst weiter bei der Großmutter.
Der sechsjährige Bub und das achtjährige Mädchen hatten bis kurz vor dem Prozess bei der Mutter gelebt.
Die Frau wurde am Montag zu sieben Jahre Haft verurteilt, ein pädophiler Bekannter des 29-jährigen Vaters fasste zwölf Jahre aus.

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Mutter & Bekannter bekämpfen Urteil

Vater verging sich regelmäßig an Sohn und Tochter. Später überließ er die Opfer auch anderen pädophilen Männern.
Zwei der am vergangenen Montag am Wiener Landesgericht verhängten Urteile im Pädophilen-Prozess werden bekämpft. Sowohl die Mutter als auch der Bekannte des Vaters, ein Tiroler Landwirt, haben Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung angemeldet, gaben die Anwälte der APA bekannt. Vonseiten der Staatsanwaltschaft gab es bis Freitag noch keine Entscheidung, sagte Sprecherin Nina Bussek.

Der Anwalt des Landwirts hat zudem Beschwerde gegen die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingebracht. Man wolle das schriftliche Urteil abwarten, dieses prüfen und allenfalls dagegen Rechtsmittel einbringen, hieß es.

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