Regierung betreibt Retropolitik auf dem Rücken von Kindern

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Kinderfreunde kritisieren: 30 Millionen weniger für Kinderbetreuung.

„Seit heute steht fest: Die Regierung kürzt 30 Millionen beim Ausbau der Kinderbetreuung.
Gleichzeitig wurde die 60-Stunden Woche mit aller Härte durchgedrückt. Also: Länger arbeiten, Kinder weniger lang betreuen.
Wie Eltern diesen Spagat schaffen sollen, kann die Ministerin nicht erklären“, ärgert sich Christian Oxonitsch, Bundesvorsitzender der Österreichischen Kinderfreunde.

„Mit dem Familienbonus werden bis zu 1,8 Milliarden Euro ausgeschüttet – in vielen Fällen an Familien, die das nicht dringend brauchen.
Und da, wo alle Kinder und Eltern wirklich profitieren, nämlich bei Sachleistungen wie guter, flächendeckender Kinderbetreuung, wird beinhart gekürzt. Dahinter steht ein erzkonservatives Frauen- und Familienbild, das wirklich nicht mehr zeitgemäß ist“, so Oxonitsch.

„Die Kürzungen beim  Ausbau der Kindergärten und der Ganztagsschulen, gehen direkt auf Kosten von Kindern. Statt ideologisch motiviert zu kürzen, wäre es an der Zeit, das Recht auf Bildung für alle Kinder von Anfang an sicher zu stellen. Neben Investitionen in die Qualität von Elementarbildung, sind der kostenlosen Zugang für alle, der Ausbau der Öffnungszeiten und das Schließen von Betreuungslücken zu Ferienzeiten die dringendsten Aufgaben“, schließt Oxonitsch.

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