Saudi Zentrum – Ex Präsident Fischer mischte sich ein Streit mit der FPÖ die Folge

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Ex Bundespräsident Fischer, heute in der Kronen Zeitung:

Abdullah-Zentrum nicht geschlossen – im Gegenteil

Mit einer Eröffnungsrede von Ex-Bundespräsident Heinz Fischer wird am 30. Oktober die Veranstaltung zum Thema „Hate Speech“ eingeleitet, vor mehr als 190 internationalen Gästen im Wiener Grand Hotel wird über Hass im Netz debattiert. Von der „sofortigen Schließung“ des hauptsächlich von Saudi-Arabien finanzierten Zentrums, das nach Menschenrechtsverletzungen im Nahen Osten immer wieder in die Kritik geriet, ist dabei keine Rede mehr.

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Nach dem „Krone“-Bericht über den für Mittwoch geplanten Auftritt von Alt-Bundespräsident Heinz Fischer im König-Abdullah-Zentrum in Wien gehen die Wogen hoch: Die FPÖ verlangt erneut die Schließung, das Außenministerium „prüft unverändert den Austritt“. Doch was steckt hinter der kontroversiellen Einrichtung?

Was wirklich hinter Wiens „Saudi-Zentrum“ steckt

Kickl kritisiert Fischer für Rede in Saudi-Zentrum

Scharfe Kritik hat FPÖ-Chef Herbert Kickl an Alt-Bundespräsident Heinz Fischer geübt: Der frühere SPÖ-Politiker wird eine Rede am umstrittenen König-Abdullah-Zentrum halten. Der Nationalrat hatte sich im Juni jedoch für einen Ausstieg aus der internationalen Organisation ausgesprochen. Der Freiheitliche forderte die Sozialdemokraten deshalb auf, „deutliche Worte der Distanzierung“ gegenüber dem Vorgehen ihres Ex-Parteigenossen zu finden – schließlich habe ihre Partei ebenfalls für die Schließung des Zentrums gestimmt.